Dorffest zur Einweihung der neuen Kletterpyramide auf dem Weher Spielplatz

Eine wichtige Investitionen in die Zukunft der Ortschaft

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Viele Hände und zahlreiche Sponsoren waren nötig, um den Wunsch von einer Kletterpyramide auf dem Spielplatz am Weher Sportplatz zu realisieren. Die Initiatorinnen Jeanette Donzelmann (l.) und Melanie Grundmann-Möller (3.v.l.) freuten sich mit Manfred Hellweg (Mitte), Helfern und Sponsoren über die Aktion.

Wehe - „Zehn, neun acht, sieben,....Und jetzt: nix wie rauf!“ Die Kleinen konnten das Ende des Countdowns kaum erwarten und für die Großen war in Wehe ebenfalls ein besonderer Tag: Die neue Kletterpyramide auf dem Spielplatz am Sportplatz wurde zusammen mit einem kleinen Dorffest für die ganze Bevölkerung eingeweiht. Auch Sponsoren und Vertreter der Stadt ließen es sich nicht nehmen, dass neue Spielobjekt unter die Lupe zu nehmen.

Gut zwei Wochen nahmen die Bauarbeiten – vom Ausbaggern und Betonieren bis zur Fertigstellung – in Anspruch. Dabei hatten Anschaffung und Planung eine längere Vorgeschichte. Bei einer Sitzung des Vereins „Wehe aktiv“ im Frühjahr stellten Melanie Grundmann-Möller und Janette Donzelmann die Spielplatzerweiterung in den Raum. Ziel: Die Ortschaft noch attraktiver für junge Familien und Kinder machen. Die Initiatorinnen baten Manfred Hellweg um Unterstützung bei der Realisierung.

Zudem meldete die Elterninitiative die Ortschaft für eine Aktion des Deutschen Kinderhilfswerks in Kooperation mit der Fanta-Spielplatz-Initiative an. Das Online-Voting brachte den Wehern mit Platz 61 unter rund 350 Teilnehmern satte 1000 Euro. Zudem hatten bereits die Kameraden der Weher Ortsfeuerwehr bei der vergangenen Weihnachtsbaumaktion für ein neues Spielgerät gesammelt. Ein finanzieller Grundstein war gelegt.

„Doch wenn, dann sollte es auch was Vernünftiges sein, wo alle Kinder Spaß dran haben“, waren sich die Weher einig. Und was Vernünftiges gibt es bei zu beachtenden Sicherheitsauflagen nicht mal gerade für 1000 Euro. Eine Kletterpyramide wurde ins Auge gefasst, die Kosten fixiert und ein Finanzierungsplan der „Wehe aktiv“-Akteure aufgestellt. Weitere Sponsoren wurden gesucht, die mit einer Finanzspritze oder tatkräftigem Engagement die rund 10000 Euro teure Kletterpyramide ermöglichten, die nun den vor vier Jahren neu angelegten Spielplatz als Höhepunkt bereichert.

Hellweg dankte den Sponsoren, der Gauselmann-Stiftung und der Stiftung „Standort: hier“ der Stadtsparkasse Rahden, der Stadt Rahden sowie den Firmen Knost Bau, Ulrich Koors, Lohnbetrieb Grundmann, Landmarkt Wiegmann und Ludewigs Landhaus, für die finanzielle, fachliche und materielle Unterstützung. „So hat unser Spielplatz eine tolle Aufwertung erfahren.“ Darüber hinaus ging Hellwegs Dank an die Helfertruppe mit Werner Rosenbohm, Dieter Quade, Wilhelm Bollhorst und Karl Heinz Tieker.

Zudem waren zahlreiche Eltern mit ihren Kindern für das Klettergerüst im Einsatz. „Es ist wichtig, dass wir im Dorf Leute haben, die sich engagieren – und die haben wir. Nur so können wir unser Golddorf nach vorn bringen. Macht weiter so“, bedankte auch Ortsvorsteher Heinz Grundmann.

„Asche auf das Haupt der Stadt“, zeigte sich Rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel demütig, dass die Stadt angesichts leerer Kassen nur eine kleine finanzielle Unterstützung beisteuern konnte. „Es ist traurig, aber wahr: Angesichts der Haushaltslage sind wir auf solches Engagement angewiesen und wissen zu schätzen, was für den Nachwuchs und die Zukunft der Ortschaften getan wird.“

„Es gibt auch weiterhin viel zu tun“, signalisierten Melanie Grundmann-Möller und Janette Donzelmann in ihren Dankesworten, dass die Pflege und Instandhaltung spätestens im Frühjahr wieder helfende Hände erfordere. Damit die spiel- und kletterfreudigen Kinder den Einweihungsnachmittag so richtig auskosten konnten, hielt die Elterninitiative Kuchen und Snacks sowie wärmende Getränke bereit. Die Begeisterung, für die Kleinen etwas ganz Großes geschaffen zu haben, sorgte noch für einige gesellige Stunden.

Art

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