Kanoniere des Schützenvereins Stelle-Stellerloh feiern zehnjähriges Bestehen / Kanonenzüge präsentieren Gefährte und Geschütze

Donnernde Schüsse machen auf Ausstellung aufmerksam

Die Kanoniere des Schützenvereins Stelle-Stellerloh, darunter Frank Hofmann, Christoph Griepenstroh, Andreas Ahlborn und Renè Ahlborn hatten befreundete Kanonenzüge eingeladen. Diese rückten mit ihren individuellen und auffallenden Gefährten an. - Foto: Schmidt

Stelle - Die Kanoniere des Schützenvereins Stelle-Stellerloh nahmen ihr zehnjähriges Bestehen zum Anlass, zusammen mit benachbarten und befreundeten Kanonenzügen Gefährte und Geschütze zu präsentieren. Mit donnernden Schüssen machten sie auf die Ausstellung am Rande des Steller Schützenfestes aufmerksam.

Vertreten waren Kanoniere aus Varl, Pr. Ströhen, Alt-Espelkamp, Lavelsloh, Wehe und Tonnenheide. Auch der Kanonenzug Oppenwehe war vor Ort. Er kümmerte sich abseits des Ausstellungsgeländes um die gebührende Geräuschkulisse für das parallel laufende Königsschießen des Steller Schützenvereins. Vorgefahren waren die Kanoniere mit individuellen Fahrzeugen, darunter Trecker, auffallende Autos und Gefährte der Marke Eigenbau.

Frank Hofmann und Andreas Ahlborn erinnern sich noch gut an die Entstehung des Kanonenzugs Stelle-Stellerloh vor zehn Jahren. Sie und ein paar weitere Vereinsmitglieder fühlten sich damals zu alt für die Jungschützen, aber noch zu jung für die Altschützen. Und da der Schützenverein noch keine Kanoniere hatte, nahmen sie sich dieser Aufgabe an. „Um das goldene Mittelmaß zu finden“, erklärt Hofmann.

Also haben sie den sogenannten Böllerschein gemacht. Dieser ist Voraussetzung, damit beim Zünden der Kanonen alles nach geltenden Sicherheitsregeln vonstattengeht.

Um zu Böllern, füllen die Kanoniere zunächst Schwarzpulver in das Kanonenrohr. Das Pulver wird Hofmann und Ahlborn zufolge mit einem Korken und Papier verdichtet und verdämmt. Um den Sicherheitsabstand zu gewahren, wird anschließend ein Elektrozünder per Knopfdruck betätigt – und dann knallt es. - ks

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