Feuer dank Rauchmelder rechtzeitig erkannt

Brennende Pfanne in verlassener Wohnung

Rahden - Zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Finkenweg rückten der Löschzug Rahden und die Löschgruppe Tonnenheide am späten Mittwochnachmittag aus. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss hatten Rauchmelder Alarm geschlagen. Auslöser war eine brennende Pfanne. Weitere Bewohner des Hauses wurden auf das Signal aufmerksam und wählten den Notruf.

Die Feuerwehr-Kreisleitstelle Minden alarmierte die Einsatzkräfte um 16.59 Uhr über Meldeempfänger in den Finkenweg. Nach zeitnahem Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge verschafften sie sich ein Bild der Lage, berichtet Feuerwehrsprecher Andreas Berg in einer Pressemitteilung. Den Einsatzkräften wurde mitgeteilt, dass niemand die Wohnungstür öffnen würde. Sie nahmen deutlich die anschlagenden Rauchmelder sowie Brandgeruch im Treppenhaus wahr.

Die Kräfte des Löschzuges Rahden bereiteten einen Innenangriff über das Treppenhaus des Gebäudes vor. Da kein Schlüssel für die Wohnung vorhanden war, verschaffte sich der vorgehende Angriffstrupp mittels des Rettungsgerätes „Multi-Cut“ durch die Eingangstür Zugang zur Wohnung.

Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Tonnenheide bereiteten zeitgleich einen weiteren Löschangriff rückseitig des Gebäudes über den Balkon vor. Hierfür brachten die Feuerwehrmänner eine Steckleiter in Stellung.

Der Angriffstrupp, der durch die geöffnete Wohnungstür vorging, war mit Atemschutzgeräten und einem Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung ausgerüstet. Die Kräfte fanden die Wohnung verraucht vor. Sie suchten nach Personen und der Brandquelle und fanden in der Küche eine brennende Pfanne. Sie schalteten den Herd ab, brachten die Pfanne über einen Balkon ins Freie und löschten die Pfanne ab.

Der Bewohner befand sich nicht in der Wohnung. Die Einsatzkräfte fanden jedoch eine Katze vor. Sie konnte unversehrt aus der Wohnung gebracht und an einen Nachbarn zur Betreuung übergeben werden, bis der Eigentümer wieder zuhause war.

In der Wohnung wurden sämtliche Fenster geöffnet, um so die Zimmer mit Hilfe eines Hochdrucklüfters zu entrauchen. Der zweite Angriffsweg über die Steckleiter musste nicht mehr eingesetzt werden. In der betroffenen Wohnung entstand leichter Sachschaden durch den Qualm. Angerückt waren 36 Einsatzkräfte unter der Leitung von Wehrführer Mark Ruhnau, drei Löschfahrzeuge und vier weitere Fahrzeuge.

Dieses war bereits der zweite Einsatz für die Feuerwehr Rahden innerhalb weniger Wochen, wo installierte Rauchmelder angeschlagen haben und so ein Entstehungsbrand rechtzeitig verhindert werden konnte. „Hier beweist sich wieder, wie sinnvoll und Lebensrettend ein Rauchmelder sein kann“, heißt es seitens der Feuerwehr.

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