„Breitling W“ von Hannoveraner Verband zu „Hengst des Jahres“ gekürt

Aus Wehe in die Welt

Dass „Breitling W“ mit seinen 23 Jahren immer noch viel Ausstrahlung besitzt, hat er anlässlich der Auszeichnung zum Hannoveraner „Hengst des Jahres“ in der Niedersachsenhalle in Verden bewiesen.
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Dass „Breitling W“ mit seinen 23 Jahren immer noch viel Ausstrahlung besitzt, hat er anlässlich der Auszeichnung zum Hannoveraner „Hengst des Jahres“ in der Niedersachsenhalle in Verden bewiesen.

Wehe - Von Farina Witte. Neben vielen sehr erfolgreichen Jahren im Dressursport, die „Breitling W“ hinter sich hat, beweist der 23-jährige Hannoveraner Hengst auch, dass er seine Eigenschaften an seine Nachkommen weitergibt. Wegen seiner herausragenden Vererbungsleistung wurde er nun vom Hannoveraner Verband zum „Hengst des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Züchter, Reiter und Besitzer Wolfram Wittig aus Wehe beschreibt sein Pferd als charakterstark. Zudem sei Breitling mit sehr guten Grundgangarten ausgestattet.

Zwar möge er für viele nicht den modernsten Typ Pferd darstellen, doch „Erfolg ist nie unmodern“, ist Wittig überzeugt.

Diese Aussage wird durch die Erfolgsbilanz von Breitlings Nachkommen unterstrichen: 28 seiner Nachkommen haben die schwere Klasse der Dressur erreicht. Da wäre zum Beispiel „Burglington FRH“, der Charlott-Maria Schürmann in diesem Jahr zum Sieg des Piaff-Förderpreises, eine Turnierserie für Nachwuchs-Grand-Prix-Reiter, verhalf.

„Blind Date“ ist unter der Österreicherin Victoria Max-Theurer international erfolgreich. Auch im Stall der Familie Wittig stehen erfolgreiche Turnierpferde von Breitling, die das Ehepaar alle selbst bis zur schweren Klasse im Dressursport ausgebildet hat. „Bertoli W“, „Brioni W“ oder auch „Bodega W“ sind aktuell international mit Wolfram und Brigitte Wittig auf Turnieren unterwegs. Der Namenszusatz „W“ steht für den Züchternamen Wittig.

Dabei wurde der 23-jährige Hannoveraner während seiner Sportkarriere wenig in der Zucht eingesetzt. Erst ab 2008, nachdem er aus dem Sport verabschiedet wurde, konnte er mehr von den Züchtern genutzt werden, sodass sicher noch einige Dressurpferde dazu kommen werden. Zuvor ist der Hengst selbst mit Wolfram Wittig auf internationalen Turnieren unterwegs gewesen und konnte neben diversen Siegen in Grand Prix und Küren auch auf einigen Turnieren Weltcup-Punkte sammeln.

Seit den 1970er Jahren werden auf dem Hof der Familie Wittig in Wehe Pferde gezüchtet. Derzeit sind fünf Zuchtstuten auf dem Hof zuhause, wobei Wolfram Wittig sehr großen Wert auf die Qualität der Stuten legt, die er in der Zucht einsetzt.

„Je hochwertiger das Zuchtprodukt, desto einfacher ist die Ausbildung“, ist das Credo des Reiters und Züchters. „Breitling W“ und dessen Nachkommen haben gezeigt, dass er damit richtig liegt.

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