Schmuck und Uhren erbeutet

Blitzeinbruch in Juweliergeschäft in der Rahdener Innenstadt

Den Dacia ließen die Einbrecher auf der Steinstraße zurück. Den SUV hatten sie zuvor in Lübbecke entwendet.
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Den Dacia ließen die Einbrecher auf der Steinstraße zurück. Den SUV hatten sie zuvor in Lübbecke entwendet.

Rahden - Nach einem Blitzeinbruch in ein Juweliergeschäft in der Innenstadt von Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) fahndet die Polizei seit Dienstag in den frühen Morgenstunden nach vier Männern, die laut Zeugenaussagen mit einem Pkw flüchteten. Die Unbekannten erbeuteten wertvollen Schmuck und Uhren.

Gegen 4 Uhr waren die Einbrecher laut Polizei mit einem gestohlenen SUV der Marke Dacia rückwärts in die Schaufensterfront des in der Steinstraße ansässigen Geschäftes gefahren und hatten so das Eisengitter und das Panzerglas zerstört. Um sicher zu stellen, dass der SUV auch direkt die Scheibe trifft, hatten die Kriminellen zuvor vier Auffahrrampen vor der Schaufensterscheibe positioniert, um so den Höhenunterschied zwischen Gehweg und Schaufenster auszugleichen. Im Geschäft zerschlugen sie gläserne Vitrinen und öffneten diverse Schränke. Anschließend rafften sie in aller Eile ihre Beute zusammen und fuhren mit einem bereitgestellten Auto davon. Den Dacia ließen sie mitten auf der Steinstraße stehend zurück. Ausgestattet war der SUV mit gestohlenen Kennzeichen. Zunächst flüchteten die Männer ein kurzes Stück in westliche Richtung, wendeten dann aber, da ihre Weiterfahrt durch einen Lkw, der gerade entladen wurde, versperrt war. Die Flucht des Quartetts führte schließlich über die Gerichtsstraße weiter in östliche Richtung.

Mindestens zwei Täter am Werk

Eine erste Spur führte die Polizei nach Lübbecke. Hier waren in der Nacht von einem am östlichen Stadtrand an der B65 gelegenen Autohaus der Dacia und ein Renault Espace entwendet worden. Außerdem wurden im direkten Umfeld die Kennzeichen von zwei Kleinbussen gestohlen. Ersten Ermittlungen der Beamten der Kriminalwache zufolge waren hier mindestens zwei Täter am Werk. Da der Dacia in Rahden zurückgelassen wurde, vermuten die Ermittler, dass der ebenfalls mit gestohlenen Kennzeichen ausgestattete Renault den Einbrechern als Fluchtfahrzeug diente.

Eine weitere Spur ergab sich für die Beamten dann durch eine Meldung ihrer niedersächsischen Kollegen. Die berichteten von einem brennenden Pkw auf einem Feld in der Nähe der B65 im Bad Essener Ortsteil Wimmer. Da es sich bei dem Fahrzeug jedoch nicht um einen Renault handelte, dürfte nach Einschätzung der Ermittler kein Tatzusammenhang bestehen.

Der angerichtete Schaden in dem Juweliergeschäft dürfte angesichts der Zerstörung hoch sein. Die Schadenshöhe ist ebenso wie der Wert der Beute noch unbekannt. Auf Grund der Vorgehensweise der Einbrecher geht die Polizei davon aus, dass hier professionell agierende Kriminelle am Werk waren.

Zeugen, denen in den frühen Morgenstunden in der Rahdener Innenstadt die beiden gestohlenen Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei unter (05741) 2770 zu melden. Gleiches gilt auch für den in der Nacht verübten Einbruch in das Autohaus in Lübbecke.

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