Sanierungsarbeiten am Südring nötig

Beim Gehweg nicht am falschen Ende sparen

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Am Südring in Rahden soll im nächsten Jahr die Fahrbahndecke im Rahmen der Kanalerneuerung ausgebessert werden. Auch der schlechte Bürgersteig wird dann angegangen.

Rahden - Am Südring in Rahden muss der Mischwasserkanal erneuert werden. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch die Fahrbahn mit Oberflächenentwässerung und Gehweg saniert werden. Die Kosten werden zwischen den Anwohnern und der Verwaltung aufgeteilt – 40 Prozent fallen für die Bewohner des Südrings für die Straße, 60 Prozent für den Gehweg an, sagt Ludger Ellers. Details will er im Herbst bei einer Anliegerversammlung geben.

„Die Kosten werden dadurch günstiger gehalten, dass auch der Kanal erneuert wird“, informiert der Bauamtsmitarbeiter. Der Kanal soll von 400 auf 800 Millimeter Durchmesser vergrößert werden. Außerdem muss ein Anschluss an das vorhandene Kanalisationssystem hergestellt werden. Für die Kanalarbeiten werden laut Ellers rund 350.000 Euro fällig, der Straßenbau schlägt sich mit etwa 150.000 Euro im Haushaltsplan nieder.

„Die Bürgersteige am Südring sind jetzt in einem schlechten Zustand“, beschreibt Ellers den Ist-Zustand. Daher sieht die Verwaltung eine Gesamtsanierung vor – ähnlich der Maßnahmen an der Weller Straße und dem Eibenweg. „Der Gehweg wird so wieder hergestellt, wie er jetzt ist“, sagt er mit Blick auf die Bordsteinhöhe. Allerdings sollen die alten Platten entsorgt und durch Asphalt ersetzt werden. „Wir sollten nicht am falschen Ende sparen“, erwiderte der Bauamtsmitarbeiter auf die Anregung, die alten Platten hochzunehmen und anschließend wiederzuverwenden. Man habe an der Feldstraße gesehen, dass diese Vorgehensweise nicht zielführend sei, so Ellers.

Bei den Arbeiten muss die Stadt darauf achten, dass der Tiefbau an der angrenzenden Mindener Straße vor der vom Landesbetrieb Straßen.NRW geplanten Fahrbahnerneuerung erfolgt, weil sonst gleiche Arbeiten doppelt nötig werden. „Wir müssen die Pläne jetzt vorbereiten, damit wir 2017 zügig mit den Maßnahmen beginnen können“, unterstreicht Ellers. Zudem wisse er aus Erfahrungen, dass somit auch günstigere Ausschreibungsergebnisse erzielt werden können.

abo

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