Uwe Lal begeistert Kinder und Erwachsene mit Mitmach-Konzert in der St. Johanniskirche / Christliche Lieder und eine Geschichte

Martinsgeschichte mit viel Bewegung im besonderen Licht

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Uwe Lal brachte Schwung in die Rahdener Kirche: Die Kinder machten begeistert bei den Liedern mit und erlebten ein einstündiges Konzert der besonderen Art.

Rahden - Morgen feiern die Christen das Martinsfest und gedenken dem Soldaten Sankt Martin. Bereits am späten Freitagnachmittag haben rund 50 Kinder, deren Eltern und Großeltern in Rahden die Geschichte des gutherzigen Mannes gehört, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte und daraufhin seinen Beruf aufgab, um Gutes in der Welt zu tun.

Zu dem Lichterfest hatte Jugendreferent Oliver Nickel mit seinem Team vom CVJM Rahden die Kinder in die St. Johannis-Kirche eingeladen. Dort gab Uwe Lal ein Mitmachkonzert und brachte ordentlich Bewegung in die Kirchenbänke. Das Konzert des Kinderliedermachers, das zeitweise eher an einen Fitnesstest erinnerte, gliederte sich in zwei Teile. Zu Beginn der einstündigen Veranstaltung waren die Stimmen und Körper der Kinder gefordert. „Wer nicht mitsingt, platzt“, lud Uwe Lal alle Kinder und Erwachsenen ein, sein Programm mitzugestalten. „Feiern, Singen, Lachen und verrückte Sachen machen“ sang der gut gelaunte Sauerländer und das taten die Besucher dann auch und stimmten lauthals in den Text mit ein.

Dass auch die Hände singen können, bewies Lal den Kindern mit gestenreichen Liedern, bei denen gehüpft und gewunken wurde. Bei allem sportlichen Aktionismus kam aber auch der christliche Aspekt nicht zu kurz: Mit „Ich danke dir“ unternahm der symphatische Sänger einen Streifzug durch den Alltag der Kinder und bedankte sich bei Gott für Kindergarten, Geschwister, die Fußballmannschaft und vieles mehr.

Für Lal war es nicht der erste Besuch in Rahden und so wusste er auch, dass sich einige Kinder kürzlich im Rahmen der Kinderbibelwoche bereits mit dem Thema Teilen beschäftigt hatten. Er nahm ein Lied der Aktion wieder auf und erklärte damit, dass Teilen – ganz im Sinne des Heiligen Martin – Freude auf beiden Seiten bescheren kann.

Die Geschichte des späteren Bischofs Martin von Tours erzählte Uwe Lal dann im zweiten Teil seines Programms mithilfe eines ganz besonderen Lichts: Im Schwarzlicht und einer sonst in Dunkelheit getauchten Kirche erlebten die Kinder, was sich vor vielen hundert Jahren in einem französischen Dorf abgespielt hatte. Voller Enthusiasmus berichtete Lal von dem Soldaten, der mit einem frierenden Bettler seinen Mantel teilte und später Jesus begegnet.

Zum großen Finale verwandelten die kleinen Konzertbesucher die Johanniskirche am Freitag schließlich in ein wahres Lichtermeer. Einige Kinder hatten ihre Laternen mitgebracht und leuchteten damit das Kirchenschiff aus.

abo

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