Aussteller lassen sich Laune nicht verderben / CVJM zufrieden mit „Café für Bo“

Viel Regen und wenig Umsatz beim Trödelmarkt

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Spielwaren, Deko-Artikel und vieles mehr boten die Händler auf dem Rahdener Trödelmarkt an.

Rahden - Mit dem Verkauf von Regenschirmen und Gummistiefeln hätte man auf dem Rahdener Trödelmarkt am Wochenende ein super Geschäft machen können. Allerdings boten die Händler und private Aussteller keinen Wetterschutz, sondern in erster Linie Dachboden- und Kellerschätze sowie Sammlerstücke und Spielsachen an. Und so fiel die erstmals unter der Federführung des Rahdener Gewerbebunds stattfindende Großveranstaltung aus Sicht der Verkäufer dieses Mal weitestgehend ins Wasser.

Einige Tausend Besucher dürften es aber gewesen sein, die es über das Wochenende verteilt in die Straßen der Rahdener Innenstadt zog. Dort hatte das bewährte Team der Arbeitsgemeinschaft Trödelmarkt dem Gewerbebund bei der Organisation unter die Arme gegriffen. Kaum, dass der Himmel einmal aufriss, war es zwischen den Ständen auch schon wieder voll. Große Verkäufe blieben aber dennoch aus. Das Kerngeschäft sei stets am Samstagvormittag, war von mehreren Ausstellern zu hören. Und der war komplett verregnet.

„Was wir an Kleidung dabei hatten, haben wir längst weggeräumt. Das ist alles klamm und feucht. Das können wir nicht mehr verkaufen“, erklärten Heide und Michelle Krüger aus Sielhorst. Spielsachen und Unterhaltungselektronik seien hingegen bis zum Schluss gut weggegangen. Mutter und Tochter sind als Aussteller jedes Jahr beim Rahdener Trödelmarkt dabei, allerdings immer nur samstags, berichteten sie. Am verkaufsoffenen Sonntag konzentriere sich alles eher auf die Geschäfte.

Doch auch wenn der große Wurf ausblieb, ließ sich der Großteil der Standbetreiber die gute Laune nicht verderben. Wer gerade keine Kunden hatte, nutzte die Zeit für ein Schwätzchen mit Kollegen bei Cola, Pommes oder einem Bierchen.

Etwas mehr von dem Wochenende dürfte sich auch die Rahdener Tanzgruppe „Irish Style“, bestehend aus Silvia Kunter, Andrea Berg-Klöcker und Petra Bollhorst, versprochen haben. Diese veranstaltete im Rahmen einer bundesweiten Aktion während einer Regenpause am Samstagnachmittag vor dem Glindower Platz einen kleinen „Tanz-Flashmob“. Dieser fand jedoch kaum Beachtung. Es sei vor allem darum gegangen, den irischen Stepptanz bekannter zu machen und neue Mitglieder für die Rahdener Tanzgruppe zu gewinnen, erklärte Kunter. Wessen Interesse nun zumindest auf diesem Wege geweckt ist, der kann sich im Internet unter www.irish-style.de informieren und bei der Gruppe melden.

Eher beschaulich aber dafür sehr freundlich und entspannt ging es auch im evangelischen Gemeindehaus zu, wo die Mitglieder des Christlichen Vereins Junger Menschen aus Rahden (CVJM) unter dem Titel „Café für Bo“ wie jedes Jahr wieder Kuchen und Torten verkauften. Diese waren selbstgebacken und von den Eltern der Jugendlichen gespendet worden. Der Erlös ist für die Arbeit in Sierra Leone, genauer für das Ausbildungsprojekt des YMCA-Bo, bestimmt. Wie viel in Summe eingenommen wurde, war am Samstagnachmittag noch nicht schätzbar. Die Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 16 Jahren, die an diesem Nachmittag im Schichtwechsel selbst hinter den Verkaufstresen des Gemeindehauses standen, zeigten sich nach eigener Aussage vom Gefühl her jedoch „ganz zufrieden“.

mama

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