Arbeitskreis Asyl radelt mit Asylbewerbern auf dem Planetenweg / Stadtrundgang geplant

Flüchtlinge genießen erstmals Butterkuchen

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Die Radlergruppe, bestehend aus Flüchtlingen und Helfern des Präventionsrates, machten unter anderem an der Bockwindmühle in Wehe Halt.

Rahden - Flüchtlinge und Helfer vom Arbeitskreis Asyl des Präventionsrates Rahden unternahmen am Tag der Deutschen Einheit eine gemeinsame Fahrradtour. Von der großen Resonanz zeigten sich Helga und Wolfgang Filbert vom Arbeitskreis sehr angetan. Mehr als drei Dutzend Flüchtlinge und „Kümmerer“ machten sich in der Mittagszeit mit dem Fahrrad auf die Planetenwegstour, die von Ortsheimatpfleger Claus-Dieter Brüning ausgearbeitet worden war und geleitet wurde.

Vom Rahdener Bahnhof aus ging es vorbei an der Burgruine des Museumshofs und dem Schloss Rahden. In Varl erklärte Brüning den Asylbewerbern den Glockenturm und das Ehrenmal, bevor es weiter nach Sielhorst ging. An der Weher Bockwindmühle ruhten sich die Radfahrer bei einer Kaffee- und Kuchenpause aus.

Die freiwilligen Helfer des Heimatvereins Wehe zeigten sich sehr flexibel – war die Gruppe doch doppelt so groß wie ursprünglich angemeldet, bedankt sich Brüning bei den Akteuren des Mahl- und Backtags. So kamen einige Flüchtlinge erstmalig in den Genuss eines frischen Butterkuchens, berichtet der Stadtheimatpfleger von Rahden weiter. Selbstverständlich gehörte auch die Besichtigung der historischen Bischofsmühle mit den entsprechenden Erklärungen Dieter Windmöllers zum Programm.

Die Gruppe der jungen Männer und Ehrenamtlichen erlebte in Wehe den Empfang der Glindower mit, die für das Jubiläumsprogramm nach Rahden gekommen waren.

Weiter ging es dann zum Festakt auf den Glindower Platz, wo die Flüchtlinge Bekanntschaft mit der deutschen Gemütlichkeit machten und das Spiel der Rahdener Heimatkapelle genossen sowie den Festreden von Bürgermeister Bernd Hachmann und seinem Glindower Kollegen Sigmar Wilhelm lauschten.

Für die Wintermonate ist bereits ein gemeinsamer Stadtrundgang der Flüchtlinge und Helfer des Arbeitskreises Asyl angedacht, verrät Claus-Dieter Brüning abschließend.

cdb

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