Neue Räume sollen ab Anfang 2017 genutzt werden

Arbeiten für Erweiterung der Offenen Ganztagsschule starten

Den symbolischen ersten Spatenstich machten die Kinder mit kleinen Schaufeln, in den Herbstferien sollen dann die großen Baumaschinen anrollen. - Foto: Schmidt

Tonnenheide - Rund 70 Kinder nutzen den offenen Ganztag der Grundschule Tonnenheide-Wehe – und damit die Hälfte aller Schüler, die an der Bildungseinrichtung angemeldet sind. Was der OGS fehlt, ist Platz. Den soll ein Anbau schaffen, für den gestern der symbolische erste Spatenstich erfolgte.

Ende vergangener Woche ist die Baugenehmigung für den Anbau eingetroffen, nun will der Förderverein keine Zeit mehr verlieren. Die ersten Baumaschinen rollen in den nächsten Tagen an. Laut Sascha Hiller, Bauherr und Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule, soll das Fundament in der zweiten Hälfte der Herbstferien gegossen werden. Das Ziel: Bis zum Jahresbeginn 2017 soll der Anbau genutzt werden können. Eigentlich hatte der Förderverein geplant, früher mit dem Bau zu beginnen. „Genehmigungsverfahren nehmen gerade bei öffentlichen Gebäuden deutlich mehr Zeit in Anspruch, als ich es mir hätte vorstellen können“, begründet Hiller die Verzögerung.

„Die Entscheidung, die OGS zu erweitern, war und ist die richtige Entscheidung“, ist der Bauherr überzeugt. Die Anmeldezahlen für den offenen Ganztag seien nach oben geschossen. Dem Anstieg der zu betreuenden Kinder sollen ein neuer, großer Gruppenraum und ein Ruheraum Rechnung tragen. In dem Anbau soll außerdem ein Büro für Lehrkräfte und Mitarbeiter der OGS Platz finden. Dort könnten unter anderem Gespräche mit Eltern stattfinden – hierfür gibt es in der Grundschule Tonnenheide-Wehe bisher keinen seperaten Raum. „Wir brauchen dringend die Räumlichkeiten“, betont Schulleiterin Bettina Wehebrink.

Die Stadt stellt für dem Anbau 100.000 Euro bereit. Sascha Hiller zufolge hofft der Förderverein, mit dem Geld auszukommen.

Sowohl Schulleiterin Wehebrink als auch Bürgermeister Dr. Bert Honsel danken dem Förderverein und den Eltern dafür, dass sie die Erweiterung möglich machen. Außerdem betont Honsel, dass die gute Entwicklung der OGS sicher auch dem Träger, dem Deutschen Roten Kreuz, zu verdanken sei.

In die Zukunft blickt der Bürgermeister zuversichtlich: „Wir glauben natürlich an den Weiterbestand der Grundschule Tonnenheide-Wehe.“ 

ks

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