Anwohner des Lerchenwegs werden in Bauarbeiten für Mischwasserkanal einbezogen

Auf Versammlung folgt Abfrage

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Die Anschlüsse am Lerchenweg in Rahden müssen erneuert werden. Dabei sollen sich die Anwohner einbringen.

Rahden - Wenn der Lerchenweg in Rahden im kommenden Jahr erneuert werden soll, wird es laut Bauamts-Mitarbeiter Ludger Ellers „keinen Schnick-Schnack“ geben. Denn die Anliegerstraße soll so wiederhergestellt werden, wie sie bislang war.

Nötig werden die Maßnahmen, weil der Mischwasserkanal im Bereich des Lerchenwegs und der Weher Straße in die Jahre gekommen ist. Daher müssen die Leitungen erneuert werden. Auf Nachfrage berichtet Ellers nun, dass die Anwohner am Dienstagabend über die Pläne informiert worden seien. Bei der Versammlung habe die Verwaltung den Bürgern ihr Konzept vorgestellt. Dieses sieht vor, dass an beiden Straßen insgesamt 34 Stellen angefasst werden müssen – rund 21 Hausanschlüsse sowie 13 Straßeneinläufe sollen erneuert werden. Damit nicht in einigen Jahren wieder saniert werden muss, sollen alle Leitungen ausgetauscht werden und eine neue Straßenschicht einen Flickenteppich vermeiden.

Jetzt gelte es per Briefabfrage noch Details mit den Anwohnern zu klären, so Ellers. Einerseits sei da die Kostenfragen. Eine pauschale Aussage für jedes Grundstück und den Anteil der Bürger gebe es nicht. Ellers spricht aber von rund 4,10 Euro pro Quadratmeter. Andererseits müssten gerade die Besitzer der älteren Grundstücke darüber entscheiden, ob sie einen neuen Kontrollschacht mit in Auftrag geben wollen. „Das ist eine freiwillige Entscheidung, die jeder für sich fällen muss“, sagt Ellers.

Ein anderes Thema bei der Versammlung war die Beleuchtung des Lerchenwegs. So regten einige Anwohner an, im Zuge der Sanierungsarbeiten zusätzliche Lampen aufzustellen, um den Straßenverlauf besser auszuleuchten.

Die Ergebnisse der Abfrage sollen dann der Politik vorgestellt werden, bevor die Arbeiten offiziell ausgeschrieben werden. Anfang des kommenden Jahres sollen die Bauarbeiter dann anrücken. „So früh wie möglich“, unterstreicht Ellers, denn schließlich hätten sich die Pläne bereits verzögert. Bei der Entnahme von Bodenproben im Frühjahr hatte sich herausgestellt, dass belastetes Material vorliegt. Dieses muss bei der Sanierung zunächst entfernt und fachgerecht entsorgt werden, erklärt Ellers. „Der Kostenpunkt ist in unseren Berechnungen schon einkalkuliert“, sagt der Bauamts-Mitarbeiter abschließend.

abo

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