9000 Euro für Wartung des Wasserspiels

Schrecken über hohe Folgekosten

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Im April sprudelte das Wasser erstmalig am Alten Markt in Rahden. Erst jetzt ist den Fraktionsmitgliedern klar geworden, was für Folgekosten mit dem Brunnen und der entsprechenden Spezialtechnik verbunden sind. Archivfoto: Bokelmann

Rahden - Eine tonnenschwere Technik in einem 4,50 Meter langen und 2,50 Meter breiten Kasten sorgt am Alten Markt in Rahden dafür, dass das Wasserspiel seit dem Sommer Gäste und Touristen begeistert. Jetzt wurde während der Sitzung des Betriebsausschusses deutlich, dass die Unterhaltung des Brunnens mit 9000 Euro im Wirtschaftsplan zu Buche schlägt.

„Das ist ganz schön happig“, lautete der Kommentar von Wolfgang Henke (Grüne). Doris Bölk (FWG) fragte, ob die Folgekosten bei der Planung bekannt gewesen wären. „Das Wartungsarbeiten anstehen, haben wir gewusst und um einen Grundbetrag kommen wir nicht herum“, erwiderte Dieter Drunagel. Als fixe Summe war während der Sitzung von 4000 Euro die Rede. Allerdings müsse man erst Erfahrungen sammeln, um dann den Betrag anpassen zu können, so der Bauamtsleiter. Derzeit könne er nicht absehen, ob die Kosten künftig so hoch bleiben.

Eine Spezialfirma ist laut Ludger Ellers mit den Wartungen beauftragt worden. „Das ist erforderlich, weil es sich um eine komplizierte Spezialtechnik handelt“, machte er deutlich. Es drehe sich um die Frage der Gewährleistung. Die Bauhof-Mitarbeiter könnten das allein nicht leisten, so Ellers, auch wenn sie möglichst viele Arbeiten übernehmen würden.

„Wir sollten uns in Zukunft schon vor einem Projekt mehr Gedanken über Kosten machen“, mahnte Ursel Thielemann (CDU) abschließend. Denn bislang war das Wasserspiel vor der Marktschänke lediglich als Aufwertung der Innenstadt gesehen und von allen Seiten gelobt worden.

abo

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