Präventionsrat erhält großzügige Spende

5005 Euro für Familien und Jugendliche

Dr. Wolfgang Adam (Mitte) vom Präventionsrat der Stadt Rahden freute sich mit Bürgermeister Dr. Bert Honsel (l.) über die großzügige Spende, die Wilfried Meier im Namen der Firma GlasMetall anlässlich des zweiten Nullgeburtstages des Unternehmens überreichte. - Foto: Schubert

Sielhorst - Für ihre Kunden fängt die Firma GlasMetall Riemer seit zwei Jahrzehnten mit Wintergärten, Gewächshäusern, Photovoltaikanlagen, Fassadenbau und vielem mehr die Sonne ein. Dieser zweite Nullgeburtstag wurde mit vielen Freunden, Bekannten, Ehrengästen und Wegbegleitern, aber vor allem mit den Mitarbeitern Ende August groß gefeiert. Anstelle des typischen ostwestfälischen Flachgeschenkes baten die Geschäftsführer Wilfried Meier und Rüdiger Wolf um eine Spende zugunsten des Präventionsrates Rahden. Satte 5 005 Euro kamen hierbei zusammen. Schon einmal habe das Unternehmen mit einer Spende geholfen, man habe Kontakt gehalten, sagte Dr. Wolfgang Adam vom Vorstand des Präventionsrates.

„Mit der jetzigen Spende fangt ihr Euch die Herzen vieler Rahdener Familien und Jugendlicher“, war sich Adam sicher. Man könne hiermit viele Projekte für die Jugend anschieben, ein Großteil solle in den nächsten JuKi-Tag fließen, der im kommenden Jahr zum fünften Male veranstaltet werde.

Zweck des Vereins sei es, die Schwächeren in der Bevölkerung zu unterstützen, getreu dem Leitgedanken: „Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf.“ Vernetzt und in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Schule, Kindergarten, freien Trägern und anderen Organisationen der Stadt wolle man Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Rahden und nun auch den Flüchtlingen helfen, sich wohl zu fühlen, und sie bei der persönlichen Entwicklung und Integration unterstützen.

Der Verein nehme Stimmungen und Bedürfnisse aus der Bevölkerung auf, stoße Projekte an. „Wir haben mit der Flüchtlingsthematik derzeit sehr viel zu tun, aber man darf nicht vergessen, dass dies nur eines von sechs bis sieben weiteren Handlungsfeldern ist, in denen wir tätig sind“, betonte Adam. Das Lesepatenprojekt habe sich beispielsweise über die Grundschulen hinaus als Highlight herauskristallisiert. „Ebenso müssen wir den Schulen beim Thema Inklusion unter die Arme greifen, sonst wären diese überfordert.“ Derzeit zähle der Verein 50 Mitglieder, darunter auch ein Unternehmen, freute sich Adam.

„Als Stadt sind wir stolz auf den Betrieb, die Gründer und die Mitarbeiter. Wir sind zugleich jedoch auch dankbar, dass hier 35 sichere Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze entstanden sind. Junge Menschen haben hier Chancen – nicht nur mit Abitur“, hatte Bürgermeister Dr. Bert Honsel bereits am Festabend in seiner Gratulation wertschätzend herausgestellt. „Die hohe Spendensumme bringt den Präventionsrat in den verschiedensten Bereichen ein großes Stück voran“, sprach auch er seinen Dank aus.

Die Firma GlasMetall wurde 1996 als kleiner, in zwei Bürocontainern beheimateter Betrieb von Konrad Riemer, Wilfried Meier und Heiko Lesch in Sielhorst gegründet. 20 Jahre später ist daraus ein mittelständisches Unternehmen geworden, das bundesweit agiert. Riemer und Lesch haben sich inzwischen aus der Geschäftsführung zurückgezogen, dafür ist vor zwei Jahren Rüdiger Wolf nachgerückt. J Art

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