1000 Euro für Tonnenheider und Pr. Ströher Schulen sowie Gymnasium

Schüler schützen das Klima

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Die Schüler der Klasse 3a der Grundschule (GS) Tonnenheide-Wehe präsentieren, stellvertretend für viele weitere junge Klimaschützer, die Klimaschutzpreis-Urkunden der RWE. Bei der Preisverleihung dabei waren (hinten, v.l.) Christine Hörnschemeyer, Kai Bechstein (beide Gymnasium Rahden), Johannes Geers (RWE), Werner Thielemann (Hauptamtsleiter), Bettina Wehebrink (GS Pr. Ströhen und Tonnenheide-Wehe), Elke Baumert (GS Tonnenheide-Wehe) und Bürgermeister Dr. Bert Honsel.

Rahden - Umweltschutz ist wichtig – das lernen Kinder aus Rahden und den umliegenden Ortschaften bereits in der Grundschule. Sie trennen Müll, pflanzen Bäume oder erarbeiten Tricks zum Wassersparen. Deswegen verlieh der Energiekonzern RWE am Montag drei Rahdener Schulen den aktuellen Klimaschutzpreis, verbunden mit einem Preisgeld.

RWE-Kommunalbetreuer Johannes Geers überreichte jeweils 300 Euro an die Grundschulen Tonnenheide-Wehe und Pr. Ströhen. Das Rahdener Gymnasium erhielt 400 Euro.

Der Energiekonzern verleiht den Preis in Rahden seit 2003. Dabei holt er stets die Stadt mit ins Boot: Sie soll die Empfänger vorschlagen. Meistens fällt die Wahl auf Schulen oder Kindergärten. „Es ist wichtig, dass die Kleinsten in unserer Gesellschaft sensibilisiert werden für den Klimasschutz“, erklärte Bürgermeister Dr. Bert Honsel bei der Preisübergabe in der Grundschule Tonnenheide-Wehe. Die Kinder könnten den Klimaschutzgedanken zudem in die einzelnen Haushalte weitertragen.

Die Grundschule Pr. Ströhen erhält den Klimaschutzpreis, da dort viel Wert auf korrekte Mülltrennung gelegt wird. Außerdem stand im vergangenen Jahr das Thema „Wie kann man Wasser sparen?“ auf dem Stundenplan. Hierzu gestaltete die Klasse vier Plakate und stellte diese ihren jüngeren Schulkameraden der dritten Klasse vor. Außerdem erkundeten die Zweit- und Drittklässler das Gehlenbecker Moor unter dem Umweltschutz-Aspekt.

Die Schule Tonnenheide-Wehe erweiterte ihr grünes Klassenzimmer um eine Streuobstwiese. Eine Aktion, an der sich vor allem die Drittklässler beteiligt hatten. Sie pflanzten mit Unterstützung von Mitarbeitern der Biologischen Station Minden-Lübbecke, des Bioland-Verbandes sowie ihren Lehrerinnen alte, heimische Apfel- und Birnensorten. Dabei lernten die Jungen und Mädchen, wie wichtig Streuobstwiesen für Landschaft und Tiere sind.

Bei den Bemühungen des Gymnasiums, Schüler Klimaschutz ans Herz zu legen, sticht ein Filmprojekt hervor. Sechs Schüler drehten einen kurzen Film über den privaten Energieverbrauch und die daraus resultierenden Kosten. Hintergrund war eine Unterrichtsreihe zum Thema „Energie messen, berechnen und Energie sparen“ des Wahlpflichtkurses „Gesundheit und Umwelt“. Der Film soll zukünftig im regulären Unterricht der Unter- und Mittelstufe eingesetzt werden.

Außerdem führte das Gymnasium das Projekt „Große für Kleine“ zur Umwelterziehung in Kindergärten und Grundschulen fort. Hier ging es zum Beispiel um die Herstellung einer Bio-Kunststofffolie oder Recycling. Darüber hinaus bekommen Schüler am Gymnasium Anreize, Müll zu trennen: Geld, dass der Schulträger durch die Verminderung von Restmüll spart, soll den Klassenkassen zugute kommen.

ks

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