Rahdener Wirteverbund lockt mit Spargelteller-Kreation

Pumpernickel für westfälische Note

Freuen sich über die gelungene westfälische Spargelkreation: Elke Schmidt und Ronald van Zalk (beide Westfalenhof), Anette Henke (Krug zum grünen Kranze), Helga Sander (Helgas Treff), Alfred Morawski (Altstadtstuben) und Jennifer Hartmann (Ulmenhof).

Rahden - (art) · . Genießen und Gewinnen. Unter diesem Motto meldet sich der heimische Spargel zurück. Ab 1. Mai sorgt der Spargelteller 2010, den die fünf in der Touristik-AG vertretenen Rahdener Gastronomiebetriebe auf ihrer Speisekarte platziert haben, für abwechslungsreiche Gaumenfreuden.

         „Bereits zum siebten Mal haben wir uns entschieden, dass königliche Gemüse in einen ansprechenden kulinarischen Rahmen einzubetten“, so Alfred Morawski von den „Altstadtstuben“, der gestern dabei war, als im „Westfalenhof“ das Geheimnis um die Kreation der neuen Saison enthüllt wurde. Dort stehen die weißen Stangen in den nächsten Wochen ebenso im Mittelpunkt des Interesses wie auch im Krug zum Grünen Kranze in Schmalge, im Ulmenhof in Stelle, in den Altstadtstuben und in Helgas Treff.

Die Gäste können sich über ein Pfund des edlen Gemüses auf ihrem Teller freuen. Zwei Schweinemedaillons im Schinkenmantel bilden eine gelungene Ergänzung. „Eine Abwechslung zu den Schnitzelvariationen der letzten beiden Jahre“, erläuterte Elke Schmidt vom Westfalenhof den Entschluss, in diesem Jahr einen neuen kulinarischen Weg einzuschlagen.

„Selbstverständlich sind Schnitzel auch weiterhin auf unseren Speisekarten präsent wie auch die traditionelle Verfeinerung mit zerlassener Butter, Semmelbrösel oder Sauce Hollandaise“, versicherten die Gastronomen. Jeder Betrieb bietet auch in diesem Jahr wieder eine eigene Spargelkarte, auf der der Saisonteller das „Highlight“ ist. Dieser verspricht einen ganz besonderen kulinarischen Genuss: „Wir haben eine Pumpernickelsauce kreiert, die dem Gericht eine westfälische Note verleiht“, verrät Ronald van Zalk vom Hotel Westfalenhof. Hierfür wird gewürfelter Knochenschinken zunächst leicht in Butter angebraten. Fein gewürfelte Schalotten kommen hinzu. Das Ganze wird mit etwas Dunkelbier und Balsamico-Essig abgelöscht und eingekocht. Senf und Rübensirup runden die Komposition ab. „Zum Schluss zerbröselten Pumpernickel nach Belieben unterrühren, um die Sauce zu binden. Je mehr Pumpernickel, desto dickflüssiger die Sauce, die nach Bedarf mit ein wenig Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden kann“, so van Zalk. Dazu werden leicht angebräunte Salzkartoffeln serviert.

Bis zum Spargelsilvester am 24. Juni lädt der Saisonteller, für den nur Spargel aus heimischen Landen verwendet wird, in den Gastronomiebetrieben zum Schlemmen ein. „Wer auf den Geschmack gekommen ist, hat vielleicht auch Lust, den Teller in allen fünf Betrieben zu probieren“, kann sich Elke Schmidt gut vorstellen.

Für alle Gourmets, die dieses Vorhaben in Erwägung ziehen, haben sich die Gastronomen etwas Neues einfallen lassen: Einen Spargelpass. „Wenn ein Gast in jedem unserer Häuser einmal den Spargelteller gegessen hat“; gibt er mit dem fünften Stempel im letzten Betrieb seinen Pass ab und nimmt an einer Tombola teil. Als Preis wird unter allen teilnehmenden Gästen ein Flachbildfernseher verlost.

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