Rund 160 Arbeitsplätze werden erhalten

Optifit und Marlin haben neuen Besitzer

Wehdem - Der schwedische Konzern Nobia hat heute den Verkauf seiner Unternehmen Optifit Jaka-Möbel GmbH sowie Marlin Badmöbel GmbH an die von den Managern dieser Gesellschaften neu gegründete JAKA-BKL GmbH, Leo Brecklinghaus und Sonja Schumacher, mit Wirkung zum 1. Mai verkündet.

Mit diesem Verkauf sei es gelungen, dem nach der Verlagerung der Produktion für die Konzerngesellschaft Hygena verbleibenden Küchenmöbel- und Badmöbelgeschäft unter dem Dach der JAKA-BKL eine Zukunft zu geben und 75 Prozent, circa 160 Arbeitsplätze, zu erhalten, heißt es in der Pressemitteilung.

„Mit der JAKA-BKL haben wir die Basis geschaffen, die Partnerschaft mit langjährigen Kunden im Küchen- und Badmöbelgeschäft unter den eingeführten Labels ‚Optifit‘ und ‚Marlin‘ fortzuführen und in Zukunft weiter auszubauen. Darauf freuen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Monaten“, sagt Leo Brecklinghaus und blickt optimistisch in die Zukunft.

„Ich freue mich persönlich sehr, dass es uns im Einklang mit dem Management nun gelungen ist, eine eigenständige Lösung für die Zukunft zu finden und damit auch viele Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Nobia-Europachef Christian Rösler.

Nobia hatte Ende August überraschend angekündigt, die Produktion von Küchen der Marke Hygena an den Konzernstandort in Großbritannien zu verlagern und in Stemwede nur noch die Badmöbelsparte Marlin weiterführen zu wollen. Den rund 150 Optifit-Mitarbeitern war mündlich gekündigt worden. · mer

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