Über Verwaltungstrakt diskutiert

Noch keine Entscheidung gefallen

Anhand von Planunterlagen erläuterte Schulleiter Jürgen Ehlers den Mitgliedern des Schulausschusses die derzeitige Raumsituation in der Stemweder-Berg-Schule. „Vom Nord- ins Südgebäude sind es 200 Meter“, machte er deutlich.

Wehdem - Rektor Jürgen Ehlers bleibt auch nach der jüngsten Sitzung des Schulausschusses gelassen, obwohl die Entscheidung über die Einrichtung eines zentralen Verwaltungstraktes erst im neuen Jahr fallen wird. Am Dienstagabend wurde ein Beschluss zum vorliegenden Dringlichkeitsantrag der Schulkonferenz jedenfalls noch einmal vertagt.

        Ausschussvorsitzender Wilhelm Riesmeier begründete die weitere Verzögerung der Entscheidung damit, dass man erst das Ergebnis des Planungsbüros Dr. Garbe Consult abwarten wolle, das mit der Aufstellung eines Schulentwicklungsplanes für die Gemeinde beauftragt worden sei und vorab auch eine Raumanalyse zur Stemweder-Berg-Schule erstellen werde. Das nächste Treffen des Arbeitskreises Schulentwicklung mit dem Gutachter finde bereits am heutigen Donnerstag statt, teilte Riesmeier mit. „Danach werden wir so schnell wie möglich eine Entscheidung treffen“, versprach Riesmeier.

Vor Beginn der Sitzung hatten sich der Ausschuss, Bürgermeister Gerd Rybak, Jürgen Ehlers und Konrektor Holger Steinhauff bereits im Lehrerzimmer des ehemaligen Realschulgebäudes getroffen, um sich einen Überblick über die räumlichen Verhältnisse zu verschaffen. Ehlers machte dabei deutlich, dass das Raumkonzept seinerzeit ein wesentlicher Bestandteil für den Zusammenschluss von Haupt- und Realschule zu einer Verbundschule gewesen sei. Die klassischen Lehrerzimmer früherer Jahre würden für eine normalen Schulbetrieb, aber nicht für eine Ganztagsschule ausreichen, sagte der Rektor. „Schüler und Lehrer, die den ganzen Tag in der Schule verbringen, brauchten heute andere und bessere Arbeitsbedingungen“, forderte Ehlers.

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise, in der sich die Gemeinde Stemwede befindet, wurde die Schaffung eines zentralen Verwaltungstraktes für beide ehemaligen Schulen bisher noch nicht realisiert, stattdessen nach kostengünstigeren Varianten gesucht. Jürgen Ehlers spricht sich deutlich gegen den (günstigsten) Vorschlag aus, den Verwaltungsbereich im früheren Hauptschulgebäude einzurichten, könnte mit der Variante des Umbaus des jetzigen Verwaltungsbereichs der Realschule leben, favorisiert aber nach wie vor einen zentralen Mitteltrakt zwischen Nord- und Südgebäuden.

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