Awo-Kindertagesstätte in Levern weiht Anbau für Unter-Dreijährige ein

Neue Räume voller Leben

Edda (v.l.), Leon, Lotta, Paul und Celia freuen sich mit Kita-Leiter Christian Herrmann, dem stellvertretenden Bürgermeister Dietmar Meier, Architekt Rolf Möhle und den Awo-Präsidiumsmitgliedern Klaus Dannhaus und Norbert Wellmann über den neuen Trakt in der Awo-Kindertagesstätte in Levern. ·
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Edda (v.l.), Leon, Lotta, Paul und Celia freuen sich mit Kita-Leiter Christian Herrmann, dem stellvertretenden Bürgermeister Dietmar Meier, Architekt Rolf Möhle und den Awo-Präsidiumsmitgliedern Klaus Dannhaus und Norbert Wellmann über den neuen Trakt in der Awo-Kindertagesstätte in Levern. ·

Levern - Sieben lange Monate mussten Betreuer und Kinder in der Awo-Kindertagesstätte in Levern mit Lärm, Schmutz und diversen „Umzügen“ von einem Raum in den anderen leben. „Das war einfach schrecklich“, war Gruppenleiterin Inge Selle gestern bei der Einweihungsfeier froh, dass die Umbauarbeiten endlich beendet sind und die Kita in neuem Glanz erstrahlt.

Weil die Einrichtung inzwischen auch Kinder unter drei Jahren betreut, musste sie an die Bedürfnisse der ganz Kleinen angepasst werden. Da, wo früher der Turnraum war, haben die jüngeren Kinder jetzt ihr ganz eigenes Reich – etwas abgetrennt von den Größeren. Dazu gehört unter anderem ein Schlummerraum, im dem jedes Kind in seinem eigenen Bettchen schlafen kann – immer bewacht von der Eule Lieselotte, die groß an der Wand prangt. Auch ein Wickelbereich, Spielzeug und kleinere Möbel wurden angeschafft, um den Bedürfnisse der Unter-Dreijährigen gerecht zu werden. Aufs Toben müssen die Mädchen und Jungen künftig natürlich nicht verzichten. Im Anbau findet ein funkelnagelneuer Turnraum Platz.

Auch draußen hat sich einiges getan. Damit die Jüngsten im Eifer des Gefechts nicht von den größeren Kindern überrannt werden, haben sie ihren eigenen Spielplatz bekommen.

„Es fing eigentlich alles ganz harmlos an“, erinnert sich Inge Selle an das Anrücken der Bagger im Frühjahr. „Für unsere Jungs war das natürlich toll. Die haben den Baggern den ganzen Tag zugeschaut.“ Doch irgendwann wurde es laut und vor allem staubig. Das habe die Nerven ganz schön strapaziert, erzählt die Gruppenleiterin. Wenn es ganz hektisch zuging, wurden die Kinder auch schon mal früher nach Hause geschickt. „Die Eltern waren wirklich sehr verständnisvoll.“ Auch gestern bei der Einweihungsfeier waren die Eltern aktiv. Sie übernahmen die komplette Bewirtung der Gäste mit Kuchen und Schnittchen.

Auch Einrichtungsleiter Christian Herrmann ist froh, dass die neuen Räume endlich mit Leben gefüllt werden. Ein großes Lob sprach er seinen 19 Mitarbeitern aus, die die Räume mit viel Kreativität und Liebe zum Detail eingerichtet hätten.

Norbert Wellmann, Präsidiumsvorsitzender der Awo Ostwestfalen-Lippe, zeigte sich von der neuen Kita beeindruckt. „Kinder sind unsere Zukunft. Für diese Zukunft muss man auch etwas tun.“ Das Geld – rund 240 000 Euro hat der Umbau gekostet – sei sehr gut angelegt worden.

Der stellvertretende Bürgermeister Dietmar Meier überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und stellte heraus, dass die Kinderbetreuung eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft sei. „Wir werden die Träger der Kindergärten unterstützen, wo wir können“, sicherte Meier zu, denn Investitionen in Kinder seien Investitionen in die Zukunft.

In der Leverner Kita werden derzeit 84 Kinder, darunter zwölf unter drei Jahren, betreut. Künftig will sie auch Kinder unter zwei Jahren aufnehmen. Das muss allerdings erst noch beantragt werden. · mer

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