Senioren-Posaunenchor Ostwestfalen spielte auf Einladung des Vereins „Raum für Gemeinde“ / 250 begeisterte Zuhörer

Musiker spannten weiten Bogen

Die Instrumente der Musiker des Posaunenchors Dielingen und des Senioren-Posaunenchors Ostwestfalen glänzten im Sonnenschein.

Dielingen - (hm) Mit musikalischen Leckerbissen wurde am Sonntag das Publikum am Dielinger Gemeindehaus verwöhnt. Der Verein „Raum für Gemeinde“ hatte den 145 Mitglieder großen Seniorenposaunenchor Ostwestfalen in den nordwestlichsten Zipfel Ostwestfalens nach Dielingen eingeladen.

Zu dieser Festveranstaltung waren auch alle Musikinteressierten eingeladen. Die etwa 250 Zuhörer waren vom wundervollen Klangkörper des Orchesters fasziniert.

Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Musiker sowie das Publikum das Konzert in vollen Zügen unter den großen Schatten spendenden Bäumen am Gemeindehaus genießen.

Die 145 angereisten Konzertanten aus Ostwestfalen spannten gemeinsam mit dem Dielinger Posaunenchor mit Trompeten, Posaunen, Horn, Tuba und weiteren Blechblasinstrumenten einen weiten musikalischen Bogen über Barock und Klassik, bis hin zur Romantik und Volksliedern, bei denen das Publikum gerne den Chor mimte. Neu arrangierte Meisterwerke von Matthias Kiefer, Georg Friedrich Händel, Walther Haffner und weiteren Komponisten kamen zu Gehör, wobei das Ensemble seine musikalische Vielfältigkeit zeigte. Einen wirklichen Genuss für das Ohr wurde den Zuhörern geboten, egal ob geistliche, klassische, weltliche oder moderne Stücke.

Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Werner Benz wurde das Konzert zu einem Gesamtkunstwerk.

Er führte das Publikum in erfrischender, unterhaltsamer Weise und charmanter Manier durch das Programm. Zu den Komponisten gab er einige wissenswerte Erklärungen, die die Zuhörer dankbar annahmen.

Das Programm begann mit dem fulminanten „Trumpet Voluntary“ von Henry Purcell, danach ging es mit „Geh aus mein Herz und suche Freud“ von Matthias Kiefer, gemeinsam mit dem Publikumschor, schwungvoll weiter.

Die Zuhörer konnte den Einklang der Blechblasinstrumente auf sich wirken lassen. Die blitzblank geputzten Instrumente, denen die Musiker kraftvolle Töne entlockten, waren im einfallenden Spätnachmittagslicht schön anzusehen.

Die Bläser und Bläserinnen verstanden es prächtig, die Besucher in Stimmung zu bringen. Ruhig vorgetragene Stücke wie „Lobe den Herrn“ von Georg Friedrich Händel ließen die Zuhörer zur Ruhe kommen, bevor es mit einem Marsch von Edward Elgar wider lebhafter wurde. Zum krönenden Abschluss ihres Auftrittes präsentierten die Bläser mit „Nun ruhen alle Wälder“ von Johann Sebastian Bach einen weiteren musikalischen Leckerbissen.

„Das war ein Konzert, das man so schnell nicht vergisst“, war sich eine der Zuhörerinnen sicher und sprach damit sicher für eine ganze Reihe der Zuschauer. Engagement und Können der Musiker wurde mit reichlich Applaus belohnt.

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