Am Sonnabend sind im Mühlenkreis bei ADAC-Westfalen-Lippe-Fahrt mehr als 60 historische Zweiräder unterwegs

Motorrad-Veteranen starten in Haldem

Bei der Bewältigung der zweiten Etappe kommen die Motorrad-Veteranen auch an der Leverner Windmühle vorbei.

Haldem - (ges) Fans historischer Zweiräder sollten sich den Termin vormerken: Am kommenden Sonnabend (18. Juli) rollen mehr als 60 top-gepflegte Oldtimermotorräder, davon allein 23 Vorkriegsmaschinen, durch den nördlichen Teil des Mühlenkreises Minden-Lübbecke.

        Im Rahmen der 59. ADAC- Westfalen-Lippe-Fahrt für Motorrad-Veteranen wird das Starterfeld ab 10.01 Uhr im Minutenabstand vom Gelände der Gaststätte Heiner Rosengarten in Haldem aus auf die Reise geschickt. Zuvor können alle Zweiräder dort ausgiebig besichtigt werden.

Im Starterfeld befinden sich illustre Motorradmarken längst vergangener Zeiten wie beispielsweise Horex, Ardie, Humber, BMW, NSU, Hercules und viele andere. Das älteste Motorrad, eine Progress 3 HP, stammt aus dem Jahr 1905. Aber auch europäische und japanische Youngtimer aus den Sechzigern und Siebzigern gibt es zu bestaunen. Die 110 Kilometer lange Strecke führt die „zweirädrigen Schätze“ von Stemwede aus durch den Mühlenkreis. Mittagsrast ist gegen 12 Uhr im Park vor Schloss Hüffe in Pr. Oldendorf. Dort gibt es für alle Fans von Motorrad-Veteranen Gelegenheit zum Foto-Shooting und zu Benzingesprächen.

Ab 14.01 Uhr geht es im Minutenabstand wieder auf die Reise nach Stemwede zurück. Gegen 16 Uhr werden die ersten Veteranen wieder bei der Gaststätte Rosengarten in Haldem zurück erwartet.

Am Start in Haldem und bei der Mittagsrast am Schloss Hüffe sind für interessierte Zuschauer Unterlagen mit dem genauen Streckenverlauf erhältlich.

Die Teilnehmer reisen bis aus dem benachbarten Holland an. Am Start sind aber auch mehrere Lokalmatadore. Werner Stockmann aus Reiningen beispielsweise, der für die Westfalen-Lippe-Fahrt wieder seine Progress 3 HP aus dem Jahre 1905 mobil macht, oder Marc Aspelmeier aus Lübbecke, der mit einer BMW R 11 an den Start rollt. Helmut Krone aus Dielingen will die Strecke mit seinem historischen Motorroller, eine Maico Taifun aus dem Jahre 1958, bewältigen, Rolf Brandt aus dem niedersächsischen Lemförde hat sich mit einer BMW R 12 aus dem Jahre 1939 angemeldet, Dieter Kröger aus Pr. Oldendorf ist mit einer Kreidler K 54 aus dem Jahre 1960 dabei, und Harro Brune aus Lemförde geht mit seiner 74 Jahre alten Zündapp K 500 an den Start. Matthias Griese aus Rahden absolviert die Strecke mit seiner legendären NSU „Quickly“ aus dem Jahre 1960, und Theo Kammeyer aus Lübbecke startet mit einer Kreidler Super TS aus dem Jahre 1966. Die älteste Maschinen ist mehr als hundert Jahre alt, die jüngste, eine BMW R 100 RS gerade mal 25 Jahre.

Organisationsleiter der Westfalen-Lippe-Fahrt ist Wolf-Otto Weitekamp vom AMC Stemweder Berg.

Die ersten Teilnehmer an der Veranstaltung, für die Katharina Gräfin von Schwerin-Krukemeyer die Schirmherrschaft übernommen hat, treffen bereits am morgigen Freitag in Haldem ein. Alle anderen werden am Sonnabend um 9.30 Uhr nach einem rustikalen Frühstück am Startpunkt bei der Gaststätte Rosengarten begrüßt. Dort findet abends ab 19 Uhr auch die Siegerehrung statt.

Die erste Etappe von Haldem bis zum Schloss Hüffe führt über Ilwede, den Sunderner Hügel, Hollwede, Satlage, Oppenwehe, Hinternfelde, den Mühlensteg in Varl und Tweihausen nach Pr. Oldendorf. Die zweite Etappe geht durch das Blasheimer Bruch und Hedemer Buchholz durch Getmold-Neuenfelde, an der Windmühle in Levern vorbei, über Butenbohm und die Sunderner Schierlage, Ilwede und den Dielinger Klei wieder nach Haldem zurück.

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