Österreichische Region Hermagor und der Kreis Minden-Lübbecke feiern 35-jährige Partnerschaft

Voneinander lernen und gemeinsam neue Wege beschreiten

Die Gäste aus Hermagor verbrachten das Wochenende unter anderem mit Landrat Dr. Ralf Niermann als Gastgeber und weiteren Vertretern aus der Kreisverwaltung und dem Kreistag. - Foto: Domingos Rodrigues/Schloss Petershagen

Minden-Lübbecke - Eine siebenköpfige Delegation aus der Region Hermagor aus Österreich war am Wochenende zu Gast im Mühlenkreis. Der Anlass war das 35-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen dem österreichischen Bezirk und dem Kreis.

Die Partnerschaft basiert auf der Zusammenarbeit auf verschiedenen Handlungs- und Verwaltungsebenen, erinnert die Kreisverwaltung in einer Mitteilung. Gemeinsame Projekte im Bereich Sport und Entwicklung ländlicher Räume gehören dazu. EU-Projekte im Tourismus und Austausch auf der kulturellen Ebene, aber auch persönliche Kontakte zwischen den Kreisen sind in den vergangenen Jahren entstanden. So waren beispielsweise immer wieder Künstler aus Hermagor beim Land-Art Festival in Minden-Lübbecke vertreten. Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Politik und Verwaltung. Neue Ideen und Möglichkeiten der Vernetzung bei gleichen Themen sind in der Partnerschaft gefragt.

Gastgeber Landrat Dr. Ralf Niermann betonte bei der Feier am Wochenende: „Eine Partnerschaft muss für beide Seiten interessant und ergebnisorientiert sein.“ Ein Ziel sei es, Jugendliche beider Regionen zusammenzubringen und die Partnerschaft weiterzuentwickeln. „Voneinander lernen und sich öffnen für neue Wege und Ideen, ist unser Anliegen“, so Niermann.

Der Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi reiste mit weiteren sechs Personen aus dem Bezirk Hermagor zum 35-jährigen Bestehen der Partnerschaft an. Die Arbeitsthemen des Treffens waren der Klimaschutz, die Studiengänge am Campus Minden, Flüchtlings- und Asylpolitik und der Breitbandausbau im Mühlenkreis. Zum Einstieg wurde über die Themen erneuerbare Energien, den Klimaschutz und Klimabündnis im Mühlenkreis berichtet. Im Anschluss wurden die Studiengänge am Campus Minden und Gebäudetechnologien als Forschungsschwerpunkt und Bezüge in der Region vorgestellt. Des Weiteren war der Austausch mit dem Amt pro Arbeit und dem Kommunalen Integrationszentrum über Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern von großem Interesse. Zum Abschluss wurde auch schnelles Internet und Breitbandausbau in Hermagor und die Planungen dazu im Kreis besprochen. Die Besichtigung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals und Informationsgespräche über den aktuellen Entwicklungsstand rundeten neben der Festveranstaltung am Abend den Besuch und den informativen Tag ab.

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