Neueste Therapieverfahren bei Schuppenflechte für die Öffentlichkeit transparent machen

Netz will aufklären und helfen

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Zum Start des Psoriasis-Netzes trafen sich die Dermatologen nun zum Austausch: (v.l.) Prof. Dr. Matthias Augustin, Prof. Dr. Rudolf Stadler, Dr. Katharina Kreutzer, Dr. Stefan Nestoris, Dr. Henrik Mohme und Dr. Peter Weisenseel.

Minden - Mit ihren schuppenden, geröteten Stellen fällt die Schuppenflechte auf der Haut sofort ins Auge. Die erkrankten, teils blutenden Hautstellen sind oft an Ellenbogen, Händen, Beinen, Bauch, Rücken oder der Kopfhaut. Um die bestmöglichen therapeutischen Entwicklung weiterzugeben, hat sich das Psoriasis-Netz Ostwestfalen-Lippe gegründet.

Darüber berichten die Mühlenkreiskliniken in einer Pressemitteilung. Darin heißt es, dass die seelische Belastung der Patienten enorm hoch sei – die Reaktion der Mitmenschen verletzend. Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine chronische entzündliche Erkrankung, die den ganzen Körper erfasst und mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Symptomen einhergehen kann.

Das Ziel aller Dermatologen, die in dem neuen Netz organisiert sind, ist laut Mitteilung, die aktuellen Entwicklungen zu etablieren und die Bevölkerung darüber in Kenntnis zu setzen.

Dies wird nun beim Psoriasis-Netz für die Patienten vor Ort umgesetzt. Professor Dr. Rudolf Stadler, Chefarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Phlebologie am Johannes Wesling Klinikum Minden, hat den Vorsitz übernommen.

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