Gründungsmitglied ein letztes Mal bei Sommerkarussell dabei

Wiebe verlässt Musikschule

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Die Dozenten der Musikschule verabschieden sich von Larissa Wiebe (r.) : (v.l.) Billy Bontas, Benjamin Sommer, Dorina Feraru und Andrea Bökenheide.

Pr. Oldendorf - Das Sommerkarussell der Musikschule Pr. Oldendorf war verbunden mit der Verabschiedung einer langjährigen Lehrkraft für Klavier und musikalische Früherziehung. Larissa Wiebe wird die Musikschule nach 21 Jahren verlassen, um neue musikalische Herausforderungen in Berlin zu suchen. Sie gehe mit vielen schönen Erinnerungen, mit Traurigkeit, aber auch mit einem optimistischen Blick in die Zukunft, so die Musikpädagogin aus St. Petersburg. Der Musikschule in Pr. Oldendorf wünsche sie, dass sie weiter so gut wachse.

„Reich an Talenten“ sei ihre Gründungskollegin und daher für die Musikschule ein Verlust, so Musikschulleiterin Johanna Hespe, die Wiebe für ihre engagierte Arbeit dankte. Dem schlossen sich auch die anderen Lehrkräfte an, die der Lehrerin neben guten Worten auch kleine Präsente mit auf den Weg gaben.

Billy Bontas würdigte neben ihrer pädagogischen Begabung auch ihr Orgelspiel. Einen Teil von Wiebes Aufgaben werde Ingolf Klockmann als neue Lehrkraft an der Musikschule übernehmen, teilte Hespe mit. Auch von Seiten der Eltern, im Namen von Christina Roloff, wurde Wiebe mit großem Lob verabschiedet.

Aber beim jüngstsen Musikschulkarussell war sie noch einmal sehr präsent. So feuerte Wiebe die Kindergruppe der Musikalischen Früherziehung an, die den Kanon von Pachelbel mit unterschiedlich gestimmten Glöckchen nachspielten und anschließend ein Frühlingslied in den verregneten Nachmittag schmetterten.

Wiebes Klavierschüler brachten unterschiedliche Werke zu Gehör. Die fünfjährige Nela Twele schlug sich wacker bei dem munteren Stück „Frohsinn“, während Maja Wederz sich am „Fingersport“ und am „Wanzentanz“ übte. Lennard Vloth hingegen erfreute die rund 70 Anwesenden im Publikum mit dem bekannten Gospel „Amazing Grace“. Jerome Braun bediente neben dem Klavier auch den „Regenmacher“ und eiferte mit dem Wetter draußen um die Wette.

Die etwas älteren Klavierschülerinnen wie Ilona Jahn mit dem melodiösen „Durch Berg und Tal“, Angelina Horn mit einem vierhändigen Türkischen Marsch und Lilli Tittman („Drachenflug“) ernteten Beifall. Mit einem „Boogie Woogie“, gespielt von Tim Schneider, machte die Klavierklasse die Bühne für die anderen Instrumente frei.

Unter den Bläsern erfreuten Christina und Tabea Roloff die Zuhörer mit dem Tango „Por una cabeza“ („Um Kopfeslänge“), den sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Andrea Bökenheide für drei Querflöten zu Gehör brachten.

Am Saxophon war Christian Muchortov mit einem traditionellen Lied aus Israel zu hören, während Christine Reuter mit einem Klarinettenstück einsprang. Am Schlagzeug zeigte Chiara Henk ihr Können, die von ihrem Lehrer Billy Bontas an der Gitarre begleitet wurde.

Von den Schülern musizierten weiterhin Emma Wagenknecht, Sophie Heidecke, Xenia Nikitin, Noel Feer, Felix und Isana Walther (musikalische Früherziehung) sowie Michael Heinrichs an der Gitarre.

Von den Lehrkräften eröffnete Ingolf Klockmann gemeinsam mit André Wessel mit Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ den musikalischen Reigen. Benjamin Sommer zeigte mit dem Double aus der ersten Partita von Johann Sebastian Bach, was man auf der Geige erreichen kann, wenn man lange übt, während Dorina Feraru (Cello) und Johanna Hespe (Gitarre) eine jiddische Melodie vortrugen. Weiterhin wirkte Klaus Schönhof mit.

Im Anschluss an das Konzert gab es eine reichhaltige Kaffeetafel anlässlich der Verabschiedung von Larissa Wiebe.

IL

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