Eberhard Gienger zu Gast beim Jahresempfang der CDU im Mühlenkreis

Turn-Weltmeister bricht Lanze für den Vereinssport

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Kreisvorsitzende Kirstin Korte (r.) freut sich über den Besuch von Eberhard Gienger.

Minden - Ein klares Bekenntnis zum Vereinssport gab Turnweltmeister Eberhard Gienger beim Jahresempfang der CDU im Mühlenkreis ab. Gut 120 Gäste waren der Einladung der Kreisvorsitzenden Kirstin Korte gefolgt und lauschten im Victoria-Hotel in Minden gebannt den Ausführungen des Weltmeisters, berichtet die CDU in einer Pressemitteilung.

„Ein Herz für den Sport und jetzt als Bundestagsabgeordneter Politik mit Kopf“ sprach Korte dem Gast zu. Dieser erreichte bereits einige sportliche Erfolge: Er wurde Welt- und Europameister, vielfacher Deutscher Meister, mehrfach Sportler des Jahres und bekam Bronze bei den Olympischen Spielen.

Den Gienger-Salto am Reck könne sie leider nur sprachlich darstellen, sagte Korte. Sportlich habe sie sich nicht sonderlich betätigt, da sei ihr Gienger Einiges voraus. Dass ein Sportler aber auch politisch erfolgreich sein könne, habe ihr Gast bewiesen. Daher freute sich Korte auch, „das Idol meiner Jugend heute in Minden begrüßen zu dürfen“, und dankte Bundestagsmitglied Steffen Kampeter für die Vermittlung.

Gern sei er der Einladung in den Mühlenkreis an der Porta Westfalica gefolgt, so Gienger. In Lübbecke sei er in früheren Jahren schon einige Male zum Schauturnen angetreten, ließ der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Heilbronn-Ludwigsburg in Baden-Württemberg die Gäste wissen.

Aber heute gehe es ihm darum, nicht für den Spitzensport zu werben, sondern gerade auch junge Leute für den Sport zu begeistern. Die tägliche Bewegung sei für den Körper wichtig und halte fit. Bewegung sei besser, als nur Daumen und Finger am Computer oder der Spielkonsole zu bewegen, so Gienger.

Und in Gesellschaft, mit Gleichgesinnten im Verein, ein Stück der Freizeit zu verbringen, sei gerade für junge Menschen ein Erlebnis. Im Verein könne man sich zuhause fühlen, das gebe ein Stück Geborgenheit. Und Integration auch von Migranten und Flüchtlingen lasse sich durch Geselligkeit in den Vereinen im täglichen Miteinander sehr viel besser vermitteln.

Das haben laut Pressemitteilung auch die Politiker in Berlin erkannt. So würde die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen gefördert – durch Gewährung von steuerfreien Entschädigungen und Pauschalen. Kirstin Korte bedankte sich für die Ausführungen bei Gienger mit ein wenig „Nervennahrung“ für den langen Heimweg nach Baden-Württemberg an den Neckar.

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