Bochumer Modell: Zweite Stufe der Kontaktaufnahme gezündet

Studenten treffen auf Ärzte

+
Stellt den angehenden Medizinern die Möglichkeiten des Medizinstudiums vor: Prof. Dr. Peter Schellinger, Chefarzt der Kliniken für Neurologie und Interdisziplinäre Geriatrie im Klinikum Minden.

Minden-Lübbecke - Die Vorbereitungen für die Medizinerausbildung bei den Mühlenkreiskliniken laufen auf vollen Touren. Zum ersten Mal hatten die Studierenden der Ruhr-Universität Bochum nun die Gelegenheit, ihre klinischen Universitätslehrer aus den Mühlenkreiskliniken und dem Klinikum Herford live zu erleben und ihnen Fragen über das Studium in Ostwestfalen-Lippe zu stellen.

Drei Fachvertreter der neuen Unikliniken waren laut einer Mitteilung der Mühlenkreiskliniken (MKK) nach Bochum gereist und standen den Interessenten im Hörsaal der Medizinischen Fakultät Rede und Antwort. Aus dem Johannes-Wesling-Klinikum Minden sprach Prof. Dr. Peter Schellinger, Chefarzt der Kliniken für Neurologie und Interdisziplinäre Geriatrie, mit den angehenden Ärzten. Aus Bad Oeynhausen war Prof. Dr. Christian Götze, Chefarzt der Klinik für Orthopädie in der Auguste-Viktoria-Klinik, anwesend. Das Klinikum Herford war vertreten durch Prof. Dr. Dietrich Henzler, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Rettungsmedizin, Schmerztherapie.

Ewa 60 Medizinstudierende des vierten Semesters waren der Einladung gefolgt. Bei den Studenten handelt es sich laut Mitteilung um diejenigen, die möglicherweise ab dem Wintersemester 2016/17 nach Ostwestfalen-Lippe in die neuen Universitätskliniken kommen, um den zweijährigen praktischen Teil ihres Studiums zu absolvieren.

Im Mai 2015 war der Kooperationsvertrag zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und den beteiligten Krankenhäusern unterzeichnet worden, erinnern die MKK. Das so genannte Bochumer Modell zur Medizinerausbildung zeichnet sich durch seine dezentrale Struktur aus. Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens zur Ausweitung der Studienkapazitäten für Medizin im Bereich Ostwestfalen Lippe hatte sich die Bietergemeinschaft aus den Mühlenkreiskliniken und dem Klinikum Herford Anfang des Jahres durchgesetzt. Konkret bedeutet das, dass Abiturienten, die ein Medizinstudium an der Ruhr-Universität beginnen, den zweijährigen klinischen Teil ihres Studiums in Minden, Herford, Bad Oeynhausen und Lübbecke absolvieren können.

Der klinische Teil des Medizinstudiums wird an den vier Standorten stattfinden. Der theoretische Teil der Lehre ist ausschließlich am Standort in Minden vorgesehen. Entsprechende Räume werden derzeit noch geschaffen.

Bis zum Studienstart in Ostwestfalen-Lippe sind noch eine ganze Reihe von Besuchen geplant, um den Studierenden einen möglichst einfachen Beginn ihrer klinischen Ausbildung in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke zu gewährleisten, berichten die Mühlenkreiskliniken als Teil der Kooperation abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Dauerregen lässt Pegel steigen

Dauerregen lässt Pegel steigen

So verzichten Sie im Alltag auf unnötig viel Plastik

So verzichten Sie im Alltag auf unnötig viel Plastik

Ford Fiesta im Test: König der Kleinwagen

Ford Fiesta im Test: König der Kleinwagen

Zwei Elfmeter-Tore: DFB-Elf zieht ins EM-Viertelfinale ein

Zwei Elfmeter-Tore: DFB-Elf zieht ins EM-Viertelfinale ein

Kommentare