Ausstellung „Die Gute Form“ der Tischler-Innung im Autohaus Sieg in Minden

Gesellen zeigen, was im Rohstoff Holz steckt

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Die Tischlergesellen des Mühlenkreises bekommen mit „Die Gute Form“ eine Plattform für ihre Arbeiten: Obermeister Rainer Detering (l.) gratuliert den Siegern (v.l.) Daniel Altvater, Matthis Zippel und Alexa Kesseböhmer.

Minden - Das Tischlerhandwerk spielt in diesen Wochen eine wichtige Rolle im Mühlenkreis. Die Ausstellung „Die Gute Form“ soll den Stellenwert der Gestaltung im Tischlerhandwerk ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Die Ausstellung der Tischler-Innung Minden-Lübbecke hat nun im Autohaus Sieg in Minden begonnen. Die Gesellenstücke der Tischler sind dort noch bis Freitag, 18. September, zu sehen, wie die Kreishandwerkerschaft Wittekindsland, Geschäftsstelle Lübbecke, in einer Pressemitteilung berichtet.

Einerseits soll der Wettbewerb den Tischler-Nachwuchs motivieren, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen, und die Auszubildenden sollen sich Gedanken zu einer zeitgemäßen Formgebung ihrer Gesellenstücke machen, erklärte Rainer Detering, Obermeister der Innung, bei seiner Begrüßungrede zur Ausstellungseröffnung.

Andererseits trägt der renommierte Wettbewerb mit seinen Ausstellungen dazu bei, die Gestaltungskompetenz der Tischler einem breiten Publikum zu präsentieren. Der Wettbewerb „Die Gute Form“ im Tischlerhandwerk zeichnet dabei exzellent gestaltete Gesellenstücke aus. Der Innungsverbund der Tischler richtet ihn alljährlich zuerst auf Innungs-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene aus.

Eine Experten-Jury wählt auf jeder Ebene die Stücke aus, die eine Runde weiter kommen. Höhepunkt ist dann die Ausstellung der Gesellenstücke vor einem breiten Publikum.

Zur Ausstellungseröffnung stellte der stellvertretende Lehrlingswart der Innung, Heinrich Lömker, den Gästen die Gesellenstücke fachmännisch vor und zeigte damit auf, was in dem Rohstoff Holz steckt, wenn es von Fachleuten in Form gebracht wurde.

Bereits am Nachmittag hatte eine Jury die Arbeiten begutachtet und beurteilt. Zur Jury gehörten laut der Kreishandwerkerschaft Ulrich Tiebach, Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge der Firma Autohaus Sieg, Prof. Doktor-Ingenieur Uwe Weitkemper von der Fachhochschule Bielefeld (Fachbereich Campus Minden), Jan Hübschmann, Verkaufsleiter Region Nord der Firma Hettich, Diplom-Ingenieur und Architekt Henner Wolf vom Architekturbüro Lax + Wolf sowie Lehrlingswart Frank Werner und Obermeister Rainer Detering.

Ulrich Tiebach zeigte sich erfreut, dass die Ausstellung bei Sieg in Minden untergebracht ist. Er überreichte als Gastgeber den drei Erstplazierten nach der Bewertung jeweils eine Geldprämie, die vom Autohaus ausgesetzt wurde. Die besten Gesellenstücke stellten laut Mitteilung der Kreishandwerkerschaft Daniel Altvater, Matthis Zippel und Alexa Kesseböhmer.

Alle weiteren Teilnehmer der Ausstellung wurden gleichermaßen mit einem vierten Platz ausgezeichnet und erhielten als kleinen Dank für ihre Arbeiten das Statussymbol der Tischler, einen Hobel, überreicht.

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