Autofahrer verstößt gegen die Gurtpflicht

Anschnallgurt aus Kabelbindern

Minden - Einen besonderen Fall im Zusammenhang mit der seit 40 Jahren bestehenden allgemeinen Anschnallpflicht stellte die Polizei bei einem Schwerpunkteinsatz an der Ecke Kaiserstraße /Kurfürstenstraße am Donnerstag in Minden fest. Nach einem Unfallschaden an einem VW Passat waren dessen Gurte auf den beiden Vordersitzen offenbar auseinandergeschnitten und notdürftig mit Kabelbindern zu neuen Gurten zusammengefügt worden, berichtet die Polizei nun. Allerdings fehlte die Beckengurtfunktion gänzlich und die „neuen“ Gurte waren aufgrund eines Defektes der Aufrollautomatik starr.

Den Verantwortlichen erwartet nun eine Anzeige wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis und Verstoßes gegen die Gurtpflicht. Außerdem untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt.

Bei den Verkehrskontrollen hatten die Beamten kreisweit 90 Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer geahndet. Wer während der Autofahrt sein Handy nutzt, dem droht ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg, informiert die Polizei. Zudem wurden rund 150 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.

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