Beim Rahdener Trödelmarkt war wieder viel los / Unter den Anbietern waren auch viele Kinder

Mehr als zwei Kilometer Verkaufsfläche

Von Nah und fFrn kamen die Schnäppchenjäger zum Rahdener Trödelmarkt.

Rahden - (hm) · Zeitweise war es für die Besucher recht schwierig, die angebotenen Waren auf den Tischen der Händler beim Rahdener Trödelmarkt zu begutachten, da die Stände dicht umlagert waren oder sich Menschenmassen an ihnen vorbei schoben.

        Zwischen 350 bis 400 Stände privater und gewerblicher Verkäufer, zusammengeschoben ergäbe dies eine Verkaufsflächenlänge von mehr als zwei Kilometern, hatten sich am frühen Sonnabendmorgen bereits ein gutes Plätzchen ausgesucht und ihre Verkaufstische aufgebaut.

Trotz herbstlicher Temperaturen hatte es am Sonnabend und Sonntag Tausende in die Rahdener Innenstadt zum 35. Trödelmarkt gelockt. Die Besucherzahlen des größten Trödelmarktes zwischen Ruhrgebiet und Hannover wurden in vergangenen Jahren auf rund 20 000 geschätzt. Auf den für den Autoverkehr gesperrten Straßen der Innenstadt hatten die Händler ihre Stände aufgebaut und boten ihre ausrangierten Sachen an.

Darunter auch viele Kinder, die mit ihren ausgedienten Spielsachen ihr Taschengeld aufbessern wollten. Doch oftmals mussten die Eltern Acht geben, wenn professionelle Käufer die angebotenen Spielsachen für extrem wenig Geld kaufen wollten. An einem Stand mit gut erhaltenem Lego-Spielzeug kam der Papa gerade noch zur rechten Zeit, sonst hätte der Nachwuchs das große Lego-Gefährt für vier Euro verkauft, obwohl es mindestens das Vierfache wert war. An anderen Ständen waren die Preise recht hoch angesetzt und die Verkäufer ließen sich auf keinerlei Handel ein. Doch das waren eher die Ausnahmen.

In den meisten Fällen wurde gehandelt und gefeilscht, bis sich Käufer und Verkäufer einig wurden. So fanden auch einige große sperrige Teile Abnehmer, einer kam mit einem zusammen gerollten Teppich über der Schulter daher, ein anderer hatte einen riesigen Vogelkäfig ergattert, der nächste trug seine Errungenschaft, ein dickes Stofftier, wie einen Rucksack auf dem Rücken.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Freien evangelischen Grundschule Oppendorf beteiligten sich mit einem Stand. Jedes Kind aus der Klasse hatte im Vorfeld Spielsachen ausrangiert, die sie nun gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin verkauften, um die Klassenkasse aufzufüllen. – Bericht folgt.

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