Festival verzeichnet fast 5 000 Besucher

Mehr als zufrieden mit „Hai in den Mai“

„Endlich mal normale Leute!“: Die „Hai in den Mai“-Organisatoren verzeichneten beim jüngsten Frühlingsfestival fast 5000 Besucher. ·
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„Endlich mal normale Leute!“: Die „Hai in den Mai“-Organisatoren verzeichneten beim jüngsten Frühlingsfestival fast 5000 Besucher. ·

Wehdem - Das „Hai in den Mai“-Festival 2014 ist Geschichte, und die Veranstalter sind mehr als zufrieden. „Obwohl das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machen wollte, reisten direkt am ersten Tag ein großer Teil der Besucher an und schlug seine Zelte auf.

Als einige Autos durch den wetterbedingten Schlamm stecken blieben, brachten sofort freundliche Landwirte aus den umliegenden Orten Stroh vorbei, um die Wege wieder befahrbar zu machen“, zog das Organisatoren-Team von Waldfrieden Events gestern eine positive Festival-Bilanz. Diese spontane Hilfe zeige auch, wie gut das Festival in der Gemeinde Stemwede angenommen werde.

„Unser ökologischer Ansatz wurde durch diverse Verbesserungen der Infrastruktur noch weiter ausgebaut. Alle Toilettenwagen werden ausschließlich mit Brunnenwasser betrieben. Das spart eine immense Menge an Wasser und schont damit die Umwelt“, so das Waldfrieden-Team.

Was die Planer wirklich überraschte, war die Anzahl der Besucher: „Insgesamt verzeichnen wir einen überraschend hohen Besucheranstieg im Gegensatz zum Vorjahr um 47 Prozent! Genau 4 936 Besucher und circa 600 Mitarbeiter, Aussteller, Künstler und Artisten fanden ihren Weg in das Stemweder Tal“, revidieren die Planer zuvor genannte Besucherzahlen. Besonders erfreulich ist ihrer Ansicht nach, dass trotz massiver Verkehrskontrollen durch die Polizei die Zahl der nicht nüchternen Fahrer gesunken ist. „Während im letzten Jahr ein Prozent der Gesamtbesucher wegen diverser Delikte aus dem Verkehr gezogen wurde, sind es in diesem Jahr nur noch 0,6 Prozent. Ein mehr als positiver Schnitt für eine Großveranstaltung.“

Das Sicherheitskonzept sei trotz der gestiegenen Besucherzahlen sicher und professionell durchgeführt worden. Insgesamt habe es an den vier Tagen nur acht Krankenztransporte gegeben, wobei die Vorfälle zum größten Teil aus Verstauchungen und zu nähenden Wunden bestanden hätten, so die Festival-Macher.

An vier Tagen nur acht

Krankentransporte

Zufrieden sind sie mit ihren neuen Sicherheitsdiensten. Diese hätten für einen friedlichen, professionellen und sicheren Ablauf gesorgt. Das Feedback der Besucher sei durchaus positiv gewesen.

Wie bei jedem Festival des Waldfriedens haben Stemweder über 30 Jahren gegen eine Spende freien Eintritt. „Insgesamt sind so 870 Euro zusammengekommen, die vom Waldfrieden auf glatte 1000 Euro aufgerundet wurden und in den nächsten Tagen dem Life House für seine Jugendarbeit übergeben werden“, teilt das Waldfrieden-Team mit. · kap

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