Pizzeria für Tansania wieder mal ausgebucht

„Manchmal ganz schön stressig“

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Luis Klamor, Erik Hattendorf, Lisa-Marie Leicht und Leon Röhling (stehend, v.l.) servierten fleißig Pizza. Matthias und Tanja Nolting sowie Ramona und Volker Beuth (sitzend, v.l.) freuten sich auf die herrliche italienische Leckerei.

Oppenwehe - Recht hektisch ging es am Wochenende im sonst eher beschaulichen Oppenweher Gemeindehaus zu. Die jüngste Auflage der „Pizzeria für Tansania“ übertraf einmal mehr alle Erwartungen. „Es läuft richtig gut“, freute sich Presbyterin Andrea Schäffer am Samstagabend.

Mehr als 20 freiwillige Helfer belegten die Pizzen mit so klangvollen Namen wie Ahakishaka mit Schinken, Ananas und Käsen, Nkwende mit Salami, Paprika und Käse oder Nyabyonza mit Thunfisch, Champignons und Käse und hatten vorab bereits Salate für das Salatbuffet geschnippelt. Im stets gut gefüllten Gemeindehaus nahmen sie Bestellungen entgegen, servierten die just gebackenen Pizzen, kassierten und räumten die Tische schnell wieder ab, damit die nächsten hungrigen Gäste Platz fanden.

„Seit 20 Jahren gibt es die „Pizzeria für Tansania“ in Oppenwehe“, berichtet Schäffer am Rande. Bei vielen Oppenwehern sei die jährliche Veranstaltung inzwischen rot im Kalender angestrichen. So auch bei Tanja und Matthias Nolting. „Wir sind immer dabei“, sagt das Ehepaar aus dem Spargeldorf. „In dieser Pizzeria sind wir drei Tage lang Stammgäste – dann bleibt die heimische Küche kalt.“

„Ganz schön stressig manchmal“, fanden Luis Klamor und Erik Hattendorf die ehrenamtliche Arbeit. „Besonders, wenn alle Tische besetzt sind und dann noch telefonische Vorbestellungen eingehen. Da kommt man richtig ins Schwitzen“, erzählen die jungen fleißigen Helfer. Aber es mache riesigen Spaß machen und sie wollten auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder mitmachen. Die beiden unterstützten gemeinsam mit anderen Katechumenen und Konfirmanden den „festen Kern“ mit Andrea Schäffer, Marion Hodde, Christel Gevel, Martina Niermann, Silke Lammert und Karin Heselmeier.

Eine große Hilfe bei der Aktion sei auch der örtliche Lebensmittelmarkt der Bäckerei Rehburg. „Vor einigen Jahren haben wir von Ulrich Rehburg einen ausrangierten Backofen geschenkt bekommen“, freut sich Schäffer und falls die eingeplanten Lebensmittel wie 60 Kilogramm Mehl, nicht ausreichten, könnten sie auch am Wochenende Nachschub in der Bäckerei bekommen.

Im kommenden Jahr erwartete die Oppenweher Kirchengemeinde Besuch aus Tansania. „In den Osterferien haben sich zehn Jugendliche angesagt, die Stemwede besuchen wollen“, so Schäffer. Dann soll es auch eine „Pizzeria für Tansania“ geben. „Bei unserem Besuch in Tansania in diesem Jahr haben wir dort von dem tollen Erfolg der Pizzeria berichtet – aber die Menschen in unserer Partnerkirchengemeinde können sich darunter gar nichts vorstellen. Darum gibt es im kommenden Jahr diese Aktion außer planmäßig schon im Frühjahr.“

Der erwirtschaftete Erlös ist dieses Mal für die allgemeine Gemeindearbeit in Tansania bestimmt. „Vielleicht kann es dazu beitragen, den Kirchenbau dort mit zu finanzieren“, sagt Schäffer. · hm

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