Jugendliche beteiligen sich am Sozialen Tag

Schüler arbeiten für den guten Zweck

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Schüler des Berufskollegs haben am Sozialen Tag Spenden für das Hexenhaus gesammelt, indem sie in Betrieben gearbeitet haben. Außerdem verkauften sie Muffins zugunsten von Frauen in Not. Engagiert haben sich unter anderem (v.l.) Merve Özarac, Aylin Ergin, Carina Fiegenbaum, Lea Wasner und Lee Davies.

Lübbecke - „Wir machen mit!“ – so lautete die spontane Aussage der Schüler der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales am Berufskolleg Lübbecke, als sie von dem internationalem Sozialen Tag 2016 erfuhren. Gesagt, getan: Sie erarbeiteten sich Spenden und unterstützten damit Frauen in Not.

Der internationale Soziale Tag wurde in den 60er-Jahren ins Leben gerufen im Gedenken an den schwedischen Generalsekretär und Friedensaktivisten Dag Hammerskjöld. Seit mehr als zehn Jahren beteiligen sich engagierte junge Menschen in Deutschland an diesem Tag und helfen Mitmenschen. Für einen Tag tauschen sie die Schulbank mit praktischer Arbeit in Betrieben und spenden anschließend ihren Lohn. Auch Schülerinnen des Berufskollegs arbeiteten an diesem Tag in Betrieben, Familien und Institutionen, berichtet das Berufskolleg in einer Pressemitteilung.

Joelina Stallmann war in der Bäckerei Nordsiek in Pr. Oldendorf in der Backstube aktiv und Kristina Wacholz im Modegeschäft Böckmann in Lübbecke. „Es hat großen Spaß gemacht“, findet Jaqueline Pfaffl, die in der Bücherstube in Lübbecke die Gelegenheit zum Arbeiten bekam. Die von den anderen Schülern gewählten Tätigkeiten umfassten Gartenarbeit, Babysitten, Kellnern sowie Arbeiten auf dem Bauernhof oder im Eiscafé.

„Wir bedanken uns herzlich bei allen Firmen, Privatpersonen und Institutionen, die den Schülern diese Arbeitsmöglichkeiten geboten und so großzügig gespendet haben“, bedankt sich die initiierende Lehrkraft Ulrike Hellmich-Bartels, Fachlehrerin für Betreuung und Pflege.

Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wurde die Spende in Höhe von 697,52 Euro an die Frauen-Beratungsstelle „Hexenhaus“ in Espelkamp überreicht. Das „Hexenhaus“ bietet Frauen Schutz vor Gewalt in Krisensituationen, Beratung, Wohnprojekte und weitere Hilfe.

„Es wäre schön, wenn die Spende für die Ersthilfe im Frauenhaus eingesetzt werden könnte. Vielleicht auch für neues Spielzeug für die Kinder, die mit ihren Müttern hier Zuflucht finden“, so Anna Berensmeyer und Anita Klippenstein, Schülerinnen der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales am Berufskolleg.

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