Sänger und Songwriter begeistert auf der Sommerbühne Lübbecke

Foster „flasht“ die Fans

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Mark Foster begeisterte mehr als 2000 Fans am Alten Amtsgericht in Lübbecke.

Lübbecke - Mark Forsters Hits wie „Au revoir“ und „Flash mich“ hat wohl jeder schon einmal gehört. Nur noch nicht live in Lübbecke. Das änderte sich am Wochenende. Der Musiker trat auf der Sommerbühne Lübbecke auf und begeisterte mit seinen Songs und einem packenden Auftritt mehr als 2000 Fans aus der Region.

Beim neuen Format Sommerbühne waren mit Jazz und Klassik schon Tage zuvor zwei gängige Musikgenres zu hören, bis dann am Sonnabend das Highlight folgte. Mit Mark Forster strömten mehr als 2000 erwartungsvolle Musikfans aus der Region, aber auch darüber hinaus, in die Lübbecker Innenstadt, um das Spektakel live mitzuverfolgen.

Sich einen solchen Publikumsmagneten in die Stadt zu holen, ist eine naheliegende Idee für ein erfolgreiches Konzert, die erst durch die sorgfältige Planung von Karl Wilhelm Bruhns und den anderen Verantwortlichen realisiert werden konnte. So ersetzte das neue Open-Air-Format den ehemaligen Kultursommer und soll alle zwei Jahre stattfinden. „Dadurch haben wir mehr Budget für jedes Konzert zur Verfügung“, so Bruhns. Rolf Kleffmann von der Stadt ist ebenfalls überzeugt: „Wir haben hier ein Publikum, das wir sonst nicht erreichen, und es zeigt sich, dass in Lübbecke was geht.“

Auch mit der Vorband bewiesen die Veranstalter ein glückliches Händchen. Nachdem „Bakkushan“ absagen mussten, konnte mit „Jeden Tag Silvester“ kurzfristig ein Teilnehmer des diesjährigen Bundesvision Song Contest verpflichtet werden. Mit nachdenklicher und ansteckender Popmusik animierte die Band die Menge zum Mitsingen, -hüpfen und -tanzen. Zwischen den Liedern erklärten sie die Texte ihrer Songs oder übten Bewegungen mit dem Publikum ein. So hatte die Band auch einen Kameramann dabei, um die La Ola beim Lied „Am Wasser“ für ihr neues Musikvideo aufzunehmen.

Nachdem die Vorgruppe schon so gut angekommen war, steigerte sich die Spannung dann noch einmal. Die Fans riefen Mark Forsters Namen und hielten Transparente mit Liebesbotschaften in die Höhe. Besonders aufgeregt war man in der ersten Reihe – darunter Alon Gatchalian, der gemeinsam mit seinem Freund Moritz und dessen Vater aus Kassel angereist war, um Forster live erleben zu können. „Wir sind eingefleischte Fans und kennen seine ganze CD auswendig. Zu Hause singen wir die Lieder gemeinsam, und ich begleite die Jungs dazu auf der Gitarre“, erzählte Vater Peter Hammerl.

Celine Ludwig und Klara Winsel harrten ebenfalls in der ersten Reihe aus. Auch wenn die Freundinnen bislang nur seine beiden Hits richtig kannten, waren auch sie gespannt: „Wir versprechen uns jede Menge Spaß und freuen uns auf Mark“, waren sich beide einig. Denn schließlich sei es etwas Besonderes, einen solchen Star in der Heimat zu haben.

Und dann trat er endlich auf die Bühne, begleitet von Jubel und freudigem Kreischen des Publikums. Mark Forster nahm die gute Laune sofort auf. Mit seinem charismatischsten Lächeln spielte er einen Song nach dem anderen, rief immer wieder ins Publikum und brachte dabei auch seine unbekannteren Lieder mit Begeisterung unter die Zuhörer.

Als er seinen aktuellen Hit „Flash mich“ anstimmte, steigerte sich die Stimmung noch einmal. Laut und leidenschaftlich sangen Jung und Alt textsicher mit. Auch zwischen den Songs suchte der Sänger immer wieder den Kontakt zu seinem Publikum und lud dieses ein, sich etwa beim nächsten Song bis zum Refrain hinzuhocken, um dann gemeinsam aufzuspringen oder mit der Handy-Taschenlampe ein Lichtermeer zur erzeugen. Zum Abschluss folgte dann – wie konnte es auch anders sein – „Au revoir“. Schon bei den ersten Tönen jubelte das Publikum und gab noch einmal alles. Auch danach ließen die Fans noch nicht locker und forderten hartnäckig zwei Zugaben ein.

Nach dem Auftritt waren nicht nur die Fans restlos begeistert, sondern auch Mark Forster hatte nur Lob für das Publikum übrig: „Es war super! Die Leute waren von Anfang an dabei.“ Auch das Vorurteil, die Ostwestfalen seien ernst und launisch habe sich nun für ihn erledigt: „Entweder waren hier nur Zugezogene oder das Vorurteil wurde heute Abend widerlegt.“

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