Kartbahn mit Elektrokarts

Umweltfreundlicher Rennpistenspaß

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Zieleinlauf fürs Kartbahn-Team (v.l.): Marco Steuber, Frank Truschkowski, Timo Pollert und Holger Lindemann.

Pr. Oldendorf - Vollgas – aber umweltfreundlich. Eine Kartbahn mit Elektrokarts bereichert das motorsportliche Freizeitangebot in der Region. Anfang Juli hat der „Motorpark Wiehen“ in Pr. Oldendorf seine Pforten geöffnet.

Zum Fuhrpark gehören zehn Karts der neuesten Generation sowie ein Doppelsitzer zum Mitfahren. „Wir wollen auch Leuten, die nicht selber fahren können oder kleineren Kindern, die Möglichkeit geben, die Rennstrecke in vollen Zügen zu erleben“, sagt Frank Truschkowski, der gemeinsam mit Holger Lindemann und einem Mitarbeiter-Team den „Motorpark Wiehen“ betreibt. In den Rausch der Geschwindigkeit kommen Motorsportbegeisterte auf einer Streckenlänge von 450 Metern. Eine Altersbegrenzung für die Fahrer gebe es nicht, Kinder müssten lediglich größer als 145 Zentimeter sein. Computergesteuert könne die PS-Stärke altersgerecht eingestellt werden, erklären die Betreiber. Bestzeiten und Rekorde können Fahrer und Besucher auf mehreren großen Bildschirmen direkt an der Kartbahn verfolgen.

Ein großer Vorteil der Elektrokarts ist die Umweltfreundlichkeit. Es gibt weder lästige Abgase noch ohrenbetäubenden Lärm. Im angrenzenden Bistro und der überdachten Terrasse können Zuschauer das Renngeschehen verfolgen. „Auf die Runde gerechnet sind die Elektrokarts schneller als herkömmliche Karts mit Verbrennungsmotoren“, betont Lindemann. Bis zu 60 Stundenkilometer schnell fahren die kleinen Rennwagen, und auch bei der Beschleunigung könne ein herkömmlicher Benziner den Elektrokarts nicht das Wasser reichen.

Bereits vor fünf Jahren haben Truschkowski und Lindemann mit den Planungen für das rund 400000 Euro teure Projekt begonnen. Der Kartbahn auf dem 40000 Quadratmeter großen Gelände in der Nähe des Industrieparks Tanklager sollen im Herbst dieses Jahres das Zentrum für Fahrsicherheit und ein Off-Road-Bereich folgen.

hm

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