Erster Chortag OWL in Stadthalle Lübbecke / Sänger für Großprojekt gesucht

Natürliche Ausdrucksform voll Zuversicht und Euphorie

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Gut bei Stimme: Der Chor der Mindener Matthäusgemeinde unter der Leitung von Detlef Stork lieferte das Vorprogramm und feuerte die Sänger an.

Lübbecke - Wenn 300 Menschen in der Lübbecker Stadthalle gemeinsam singen, ist das schon ein ganz besonderes Erlebnis von Zusammengehörigkeit. Die Teilnehmer beim Chortag OWL, die zwischen zehn und 80 Jahren alt waren, erlebten diese Erfahrung nun durchweg als positiv.

Unter dem schwedischen Chorleiter Joakim Arenius übten Sänger aus ganz Ostwestfalen fünf Gospelsongs innerhalb eines Tages ein, die dann am Abend in einer Gospel Celebration gesungen wurden. Die Organisation dieses Events hatte Marcel Volkmann aus Minden übernommen, der für die Stiftung „Kreative Kirche“ in Dortmund arbeitet. Nach dem Vorbild von „A Minden-Gospel-Festival“ (kurz Amigo), das er vor zehn Jahren gemeinsam mit dem Mindener Chorleiter Detlef Stork aus der Matthäusgemeinde in Minden erfolgreich veranstaltet hatte, wagten beide Organisatoren nun in Lübbecke das Projekt. Mit großem Erfolg, wie die vibrierende Celebration in der Stadthalle bewies.

Chorleiter Arenius hatte den rechten Draht zu den Sängern, die unter anderem aus dem Nettelstedter Chor „Querbeet“ und dem Ensemble „Lichtblick“ aus Bad Oeynhausen kamen. Die Begeisterung für das gesungene Evangelium sprang sofort auf die Teilnehmer über, die mit Kehle, Händen und Füßen dabei waren.

Titel wie „God kept me“ (Gott hat mich gehalten), „My Promise“ (Mein Versprechen) oder „Now“ drückten die Zuversicht und Euphorie gläubiger Christen aus, die selbst über die Zeiten von Krieg und Hass hinaus tragen können.

„Singen ist die natürlichste Ausdrucksform menschlichen Seins, die jeder beherrscht“, fasste Volkmann zusammen. „Wir feiern heute Abend den ersten Chortag in OWL mit dem zehnjährigen Bestehen von Amigo.“

Der Chor „E-Fun-Gelium“ und eine Band aus der Mindener Gemeinde von Detlef Stork eröffneten das Konzert mit einem kleinen Vorprogramm („Come, let us sing“), um anschließend die Sänger aus dem Plenum zu unterstützen. Leona Schoppengerd aus Petershagen war begeistert: „Es ist erstaunlich, wie schnell so viele Menschen, die sich erst kurz kennen, zu einem Klangkörper zusammenwachsen können“, so die Sängerin, die im Chor „O Zwei“ in Lage beheimatet ist. Und wie Chorleiter Arenius das ohne Druck, nur mit guter Laune, schaffen könne, wunderte sie sich.

Für das „Projekt der 1000 Stimmen“, das Pop-Oratorium „Luther“ in 2017, werden noch Chöre und Sänger gesucht. Am 11. März wird es ein gemeinsames Konzert im Gerry Weber Stadion in Halle, Westfalen, geben. Interessierte können sich zu Info-Abenden anmelden unter Telefon 02302/2822222.

IL

www.pop-oratorium-luther.de

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