Bewerbungsfrist endet am 26. Juni

Becker-Nachfolger weiter gesucht

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Pfarrer Bernhard Laabs gab einen Überblick über das Wiederbesetzungsprocedere der derzeit verwaisten Superintendentenstelle

Oppenwehe/Lübbecke - Mit dem 29. Januar 2016 steht der Termin für die Einführung eines neuen Superintendenten für den Kirchenkreis Lübbecke bereits fest. Wer die Nachfolge von Dr. Rolf Becker antritt, ist dagegen noch offen. Bundesweit haben interessierte Pfarrer noch bis Freitag, 26. Juni, die Möglichkeit, sich zu bewerben.

Trotz des für alle sehr plötzlich kommenden Wechsels von Becker zur Evangelischen Kirche Deutschlands Hannover starteten die Synodalen des Kirchenkreises Lübbecke gestern positiv gestimmt im Oppenweher Gemeindehaus in ihre Sommersynode. Pfarrer Friedrich Stork, der derzeit kommissarisch die Geschicke des Kirchenkreises leitet, begrüßte neben zahlreichen Synodalmitgliedern mit Landeskirchenrat Dr. Vico von Bülow einen Vertreter der Landeskirche von Westfalen und mit Bernhard Speller einen Gast aus dem benachbarten Kirchenkreis Minden, der in sein Grußwort Gedanken zum Status Quo in Sachen Fusionierung oder Verwaltungszusammenlegung der Kirchenkreise einflocht.

Obwohl „bei Kirchens“ vieles im Umbruch und in der Schwebe, dazu die Stelle des Superintendenten noch nicht wieder besetzt ist, gab es viele Gespräche und rege Diskussionen zur Kirche der Zukunft, geprägt von neuen Ideen und Projektgedanken.

„Den Einführungstermin für einen neuen Superintendenten haben wir bereits jetzt abgestimmt, um unnötige Verzögerungen bei der Stellenwiederbesetzung zu umgehen“, ließ Pfarrer Bernhard Laabs als Vorsitzender des Nominierungsausschusses verlauten. Bewerber gebe es bislang noch keine, doch seien für diese Woche zwei angekündigt. Nichts desto trotz seien weitere Pfarrer mit mindestens fünfjähriger Erfahrung als Gemeindepfarrer eingeladen, sich zu bewerben.

„Ein solches Amt zu bekleiden ist nicht leicht. Da kam nur eine hauptamtliche Ausschreibung infrage. Noch dazu ist es für einen ländlichen Raum schwer, Bewerber für eine Kandidatur hierher zu bewegen“, begründete Laabs die Entscheidung des Ausschusses, die Stelle öffentlich auszuschreiben – eine Entscheidung, die auch aus dem Kreis der Synodalen begrüßt wurde. „Dieses Procedere hat sich noch nicht so ganz stark durchgesetzt, denn früher wurden potentielle Bewerber persönlich gefragt und vom Ausschuss vorgeschlagen. Doch diese Bewerbungsmöglichkeit schließt eine persönliche Ansprache nicht aus“, so Laabs.

In den Sommerferien sollten die Bewerbungen gesichtet werden, für September seien die Vorstellungsgespräche geplant. Ein Probe- beziehungsweise Vorstellungsgottesdienst wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit begrüßt. Auf der Herbstsynode am 30. November soll dann die Wahl des Nachfolgers von Dr. Rolf Becker erfolgen.

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