Niedrigster Stand seit mindestens neun Jahren

Arbeitslosenquote sinkt unter fünf Prozent

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Minden-Lübbecke geht weiter zurück. - Symbolbild: dpa

Minden-Lübbecke - Im November waren im Kreis Minden-Lübbecke 8 081 Menschen ohne Arbeit – im Vergleich zum Vormonat sind das 183 Personen weniger. Zum ersten Mal seit mindestens neun Jahren, soweit zurück lassen sich die Quoten vergleichbar berechnen, ist damit die Arbeitslosenquote im Mühlenkreis unter fünf Prozent gesunken. Das geht aus aktuellen Statistiken der Agentur für Arbeit hervor.

Frauke Schwietert, Leiterin der Arbeitsagentur Herford, freut sich in einer Pressemitteilung über diese Entwicklung. „Die Arbeitslosigkeit im Kreis Minden-Lübbecke geht weiterhin zurück – der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv“, beurteilt sie die Zahlen. Weiter kommentiert sie: „Besonders positiv zu werten ist außerdem, dass auch in diesem Monat die Zahl der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen ist: Mit 2 995 Langzeitarbeitslosen verzeichnen wir einen Rückgang von 111 Personen seit Oktober und 383 Personen seit November letzten Jahres.“

Von den 8 081 Arbeitslosen sind gut Tausend noch keine 25 Jahre alt. Bei den über 50-Jährigen sind 2 563 ohne Job. Aktuell sind 1 662 ausländische Arbeitnehmer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 33 weniger als Ende Oktober und 128 mehr als vor Jahresfrist.

Dem Arbeitgeber-Service der Mindener Arbeitsagentur wurden im November insgesamt 934 neue Stellen zur Vermittlung gemeldet. Das sind 110 weniger als im Oktober und 120 weniger Arbeitsangebote als im November des letzten Jahres. Fast die Hälfte der neu gemeldeten Arbeitsangebote sind Zeitarbeits-Beschäftigungen.

Am Monatsende waren 3 025 Stellen im Kreis unbesetzt und damit 428 mehr als im November des Vorjahres. Insgesamt stehen rund 90 Prozent aller Stellenangebote für eine unbefristete Arbeitsstelle zur Verfügung.

Die meisten Arbeitskräfte werden im Bereich Metallerzeugung, -bearbeitung und Metallbau gesucht. Für den Berufsbereich Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe werden ebenfalls Fachkräfte benötigt. Auch im Bereich der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoff und Holz gibt es viele freie Stellen.

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