Anke Elsing von der Diakonie übernimmt Koordination im Kirchenkreis

Flüchtlingsarbeit vernetzend unterstützen

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Anke Elsing (l.) von der Diakonie hat mit einer halben Stelle die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Lübbecke übernommen. Auch Pfarrer Steffen Bäcker (Kirchenkreisstiftung/v.l.), Pfarrer Friedrich Stork, Lutz Schäfer (Diakonie), Pfarrer Roland Mettenbrink sowie Flüchtlingsbeauftragte Christa Zwilling-Seidenstücker freuen sich, dass jetzt die Arbeit in den Gemeinden fruchtbringend vernetzt werden kann.

Lübbecke - „Das Engagement für Flüchtlinge ist in unseren Kirchengemeinden und kirchlichen Arbeitsbereichen unglaublich groß.“ Das konnte der stellvertretende Superintendent Friedrich Stork unlängst erfreut feststellen. Von Behördengängen über Arztbesuche bis zu Fahrradwerkstätten und vielem mehr – die Aufgaben seien vielfältig. Jede Gemeinde im Altkreis Lübbecke habe einen runden Tisch, in dem Ehrenamtliche sich vor Ort zusammengeschlossen hätten, um die Arbeit zu koordinieren.

„Doch was bisher in der Region fehlte, war eine Stelle, die die Arbeit vernetzt, Synergieeffekte nutzt und als Ideenbörse gute Ideen miteinander teilt“, erklärt Stork. Aus diesem Grund hat sich der Kirchenkreis entschlossen, eine halbe Stelle einzurichten, die diese Aufgabe übernimmt. Lutz Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lübbecke, freute sich bei der offiziellen Vorstellung im Gehlenbecker Mehrgenerationenhaus, dass Sozialarbeiterin Anke Elsing diese Aufgabe übernommen hat. Elsing arbeitet seit 18 Jahren bei der Diakonie und leitet das Mehrgenerationenhaus. „Ich bin da, wenn Fragen sind, Unterstützung gebraucht wird oder neue Ideen angeregt werden sollen“, verspricht die 56-Jährige, die mit der Stadt den runden Tisch Lübbecke gegründet hat und bei der bereits seit November die Fäden in Sachen Koordination und Austausch zusammenlaufen. „Vorrangig kümmern sich die Flüchtlingshelfer um die Sorgen und Nöte der Flüchtlinge. Aber bei der täglichen Arbeit entstehen auch für sie immer wieder Fragen, bei denen sie selbst Beratung brauchen“, weiß Elsing.

Finanziert werde diese zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle vom Kirchenkreis, den Kirchengemeinden und der Kirchenkreisstiftung, erklärte Stork. „Sowohl durch die Migrationsarbeit als auch durch die vielen Angebote im Mehrgenerationenhaus ist die Diakonie in besonderem Maße geeignet, diese Aufgabe zu erfüllen“, unterstrich Schäfer. Pfarrer Roland Mettenbrink ergänzte: „Das Engagement der Menschen im Lübbecker Land ist sehr beeindruckend. Diese zu unterstützen, ist ein wichtiges Anliegen der Kirche. Denn die Integration der Flüchtlinge ist jetzt eine wichtige Aufgabe.“

Auch Christa Zwilling-Seidenstücker, Flüchtlingsbeauftragte im Kirchenkreis, unterstützt dieses Projekt. Sie ist verantwortlich für den Internetauftritt der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis, auf der unter anderem Adressen von Ehrenamtlichen gesammelt werden.

Art

www.fluechtlingsarbeit-luebbecke.ekvw.de

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