Haldemer Schützen zogen Jahresbilanz /Wahlen und Ehrungen in der Jahreshauptversammlung

Liste für geplante Aktivitäten in 2011 ist lang

Uwe Faltermeier gratulierte als erster Schriftführer Heinz Bergmann zur Vereinsmeisterschaft der Männer-Altersklasse und Silke Martens zur Vereinsmeisterschaft der Damenklasse. Der erste Vorsitzende Jürgen Frieten gratulierte Nicole Schmett (Jungschützenvereinsmeisterin), Anneliese Fortmann (Vereinsmeisterin Damen-Altersklasse), Wolfgang Rosengarten (Schützenklasse) und Horst Klinger als Vereinsmeister der Sehbehinderten (v.li.).

Haldem - (hm) · Die Haldemer Schützen konnten in ihrer Jahreshauptversammlung in der Schützenhalle im Ilweder Wäldchen einerseits auf ein harmonisches Schützenjahr 2010 zurückblicken, andererseits sorgte eine lange Liste geplanter Aktivitäten im Jahr 2011 für ein abendfüllendes Programm.

Zu den Höhepunkten im kommenden Schützenjahr zählen der Schützenball Ende Januar, das Biathlon im Mai und die Waldweihnacht im Advent. Neben diesen Aktionen, zu denen das ganze Dorf eingeladen ist, kommen regelmäßige Schießwettbewerbe, Schützenfestbesuche und Vereinstreffen.

Auch im neuen Jahr wollen die Haldemer Grünröcke aktiv sein. Im Frühjahr soll ein Vergleichsschießen für Sehbehinderte mit Schützinnen und Schützen aus ganz Norddeutschland in der Schützenhalle stattfinden. Bis dahin müssten weitere Arbeiten an der Dämmung des Schießstandes gemacht werden. Seit dem Kauf der Halle durch den Schützenverein im Jahre 2008 wurden bereits umfangreiche Sanierungsarbeiten durch örtliche Betriebe und den Verein selbst durchgeführt. Besonders bei der Fußball-WM zahlten sich die Maßnahmen aus, auf der neuen Großleinwand bot die Dorfgemeinschaft „Haldem macht was…!“ an, die Spiele der deutschen Nationalmannschaft gemeinsam zu verfolgen, was bei den Haldemer Bürgern auf reges Interesse stieß. Bei einem Meeting des Vereins wurde außerdem über die Werbung von Mitgliedern diskutiert. Das Resultat war die stärkere Unterstützung der Jugend und die verstärkte Organisation von Veranstaltungen in der Schützenhalle.

Nachdem die Leiter der Abteilungen über Schießerfolge des vergangenen Jahres berichtet hatten, standen die Vorstandswahlen an. Alle, die ihre Ämter weiterhin bekleiden wollten, wurden in der Versammlung wiedergewählt, ein Großteil sogar einstimmig. Lediglich Anneliese Fortmann wollte nicht weiter als zweite Schriftführerin antreten. „Es hat Spaß gemacht, aber nach 22 Jahren habe ich genug“, antwortete sie schmunzelnd auf den Vorschlag einer Wiederwahl. Für ihr langjähriges Engagement wurde Anneliese Fortmann vom Verein geehrt. Ihren Posten übernimmt im neuen Jahr Inge Brinkmeier. Die zweite Veränderung gab es beim Amt des Kassenprüfers, hier löste Uwe Schmettmann Niclas Kreyenhagen ab.

Neben den Wahlen waren die Ehrungen ein weiterer wichtiger Punkt der Jahreshauptversammlung. So wurden insgesamt 55 Bedingungen verliehen, eine Steigerung von acht Bedingungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zusatzbedingungen stiegen von 18 auf 20 an. Am Ende der Verleihungen wurden die Sieger der Vereinsmeisterschaften in der jeweiligen Klasse geehrt.

Vereinsmeisterpokale erhielten Nicole Schmett (Jungschützen), Silke Martens (Damen), Anneliese Fortmann (Damen-Altersklasse), Wolfgang Rosengarten (Herren), Heinz Bergmann (Herren-Altersklasse) und Horst Klinger (Sehbehinderte). Insgesamt war der Vorstand mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Besonders erfreulich war die gute Jugendarbeit, für die Andreas Dünn und Silke Klingenhagen geehrt wurden. Dies zeigte auch die Vereinsbilanz. So stellte im Jahr 2010 der SV Haldem allein sechs Kreismeister.

Zum Ende diskutierten die Schützen den Programmpunkt „Verschiedenes“. Dabei stellte sich heraus, dass alle mit der Arbeit des Vereins rundum zufrieden sind. Lediglich beim Thema „Kommunikation im Verein“ gab es kleine Meinungsverschiedenheiten. Die Jungschützen wollen mehr auf die neuen Medien, wie die Homepage des Vereins und Emails, setzen, die älteren Schützen erhalten ihre Informationen lieber per Zeitung oder Brief. Der Vorstand beschloss, beide Informationsquellen weiterhin zu nutzen und zu verbessern.

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