Baudezernat soll Sanierung prüfen

FWG lenkt Blick auf Rahdener Kreisstraßen

Minden-Lübbecke - Der Zustand einiger Kreisstraßen insbesondere auch auf Rahdener Stadtgebiet lässt nach Ansicht der Freien Wählergemeinschaft Mühlenkreis zu wünschen übrig. Sie hat sich darum während ihrer jüngsten Klausurtagung mit dem Zustand der Kreisstraßen beschäftigt. Der Kreis unterhält ein rund 420 Kilometer langes Netz aus Straßen und Radwegen, wovon zu Beginn des Jahres 26 Kilometer an die Stadt Minden übergeben wurden.

Die FWG-Mitglieder zeigten während ihrer Zusammenkunft besonderes Interesse für die Kreisstraßen, die im laufenden Jahr im Altkreis Lübbecke saniert werden sollen. Ulrich Kokemor, freies Mitglied der Freien Wählergemeinschaft Mühlenkreis, erklärte, Baudezernent Jürgen Striet habe ihm auf Nachfrage zugesagt, eine Überprüfung des Zustandes aller maroden Kreisstraßen vorzunehmen, wenn ihm eine entsprechende Liste der besonders betroffenen Rahdener Straßen übergeben werde. Eine Aussage darüber, wann diese Überprüfung abgeschlossen sein könnte und ob und wann eine Sanierung möglich wäre, war gestern bis Redaktionsschluss vom Kreis nicht zu bekommen.

Nach Einschätzung der FWG-Mitglieder seien bei allen Kreisstraßen, die sie in den vergangenen Tagen in Augenschein nahmen, Oberflächenbehandlungen notwendig. Es gebe Absackungen und Rissbildungen. In ihrer Aufstellung für den Baudezernenten monieren sie unter anderem, dass die Lemförder Straße (K 58) vom Museumshof bis zum Penny mit tiefen Löchern versehen ist. Die Einfahrt zum Kreisel von der Lemförder Straße zur Osnabrücker/Feld- und Steinstraße enthalte viele Unebenheiten, der Straßenbelag sei an einigen Stellen besonders stark gerissen. „Hier ist ein Ausbau vorrangig vorzunehmen“, fordert die FWG.

Auch in der Eisenbahnstraße (K 57) seien in Höhe des Busunternehmens Meier und der Firma Neise zahlreiche starke Risse entstanden, obwohl die Straße vor nicht allzu langer Zeit neu asphaltiert wurde. Weil Feuchtigkeit eindringen und den Zustand der Straße verschlimmern kann, sollten auch hier nach Auffassung der FWG bald Ausbesserungen erfolgen. Auch die Moororter Straße (K 70) in Pr. Ströhen habe in Höhe des Ortsausgangsschildes größere Löcher und viele Risse, die unbedingt geflickt werden müssten. Eine Liste mit den genannten Schäden und entsprechenden Fotos soll in den nächsten Tagen an Jürgen Striet übergeben werden. · mer

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