Laster fährt in den Seitenstreifen, gerät in den Gegenverkehr und prallt frontal mit einem Kleinwagen zusammen

Für 77-jährige Autofahrerin kommt jede Hilfe zu spät

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Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen einem Lastwagengespann und einem Fiat in Hunteburg erlitt die Fahrerin des Kleinwagens am Freitagnachmittag so starke Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Hunteburg - Eine 77-jährige Autofahrerin ist am Freitag gegen 15.45 Uhr auf der Dammer Straße in Hunteburg an den Folgen ihrer bei einem Verkehrsunfall erlittenen Verletzungen verstorben. Rettungskräfte aus drei Landkreisen konnten nach der Kollision zwischen einem Lastwagen und dem Auto der Frau nichts mehr für die 77-Jährige tun.

Ein 29-Jähriger aus Bayern war Angaben der Polizei zufolge mit seinem Laster auf der Dammer Straße in Richtung Hunteburg unterwegs und kam in Höhe der Straße Heidhörstenweg aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Gegenlenken geriet er in den Gegenverkehr und prallte dort mit dem Fiat der 77-jährigen Frau zusammen.

Die Ortsfeuerwehr aus Hunteburg wurde mit dem Stichwort „schwerer Verkehrsunfall – eingeklemmte Person“ alarmiert. Zur Unterstützung forderten sie die Feuerwehr aus Damme mit einem zweiten Rettungssatz an. Rettungskräfte aus den Landkreisen Vechta und Minden-Lübbecke sowie ein Rettungshubschrauber rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus.

Beim Eintreffen bot sich den Helfern folgendes Bild: Zwischen Lastwagen und Kleinwagen lagen etliche Trümmerteile auf der Fahrbahn. Die Zugmaschine hatte zudem das Geländer einer Brücke über einem Graben zusammengeschoben. Der Anhänger war in Schieflage geraten. Der Kleinwagen war stark eingedrückt. Am Steuer befand sich die 77-Jährige, die nicht mehr ansprechbar war.

Die Feuerwehrkräfte öffneten mit hydraulischem Rettungsgerät die Beifahrertür, um für den Notarzt einen Zugang zu schaffen. Die Fahrerin aus der Gemeinde Bohmte war aufgrund der schweren Verletzungen aber bereits gestorben. Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Die Dammer Straße war während der Bergung und Unfallaufnahme voll gesperrt. Auslaufende Betriebsmittel wurden abgestreut. Am Abend gaben die Einsatzkräfte die Strecke nach Abschluss der Arbeiten wieder frei.

Nach Eintreffen des Bestatters war es Aufgabe der Feuerwehr, den Leichnam zu bergen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Unfallfahrzeuge sichergestellt.

hdu

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