Elfriede und Heinrich Huck aus Oppenwehe feiern heute ihre Goldhochzeit

Langjährige Partnerschaft begann beim Schützenball

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Elfriede und Heinrich Huck feiern heute in ihrem Lokal Moorhof ihre Goldhochzeit.

Oppenwehe - Auf dem Tielger Schützenball fing vor 53 Jahren alles an, und die Partnerschaft währt noch immer. Elfriede und Heinrich Huck aus Oppenwehe feiern heute ein bedeutendes Jubiläum: Bei ihrer Goldhochzeit blicken sie auf schöne und durchaus auch turbulente Momente zurück.

Elfriede Huck wurde unter ihrem Mädchennamen Tinnemeier am 16. Februar 1944 in Tielge geboren, das damals noch zu Oppenwehe gehörte. Sie war das älteste von drei Kindern – Schwester Waltraud und Bruder Wilhelm wuchsen gemeinsam mit ihrer großen Schwester auf dem bäuerlichen Anwesen auf. Nach dem Besuch der Volksschule im Ort wechselte Elfriede Huck auf eine landwirtschaftliche Berufsschule.

Ihr heutiger Ehemann Heinrich Huck erblickte bereits vier Jahre zuvor, am 11. August 1940, in Sielhorst das Licht der Welt. Auch er ist neben Bruder Friedhelm und Schwester Magdalene der älteste von drei Geschwistern.

1959 lernten sich Heinrich und Elfriede schließlich auf besagtem Schützenball in Tielge kennen. Aus den ersten Annäherungen entwickelte sich eine feste Beziehung und langjährige Partnerschaft. Am 30. November 1962 gaben sich Hucks in der St.-Martini-Kirche in Oppenwehe vor Pfarrer Wiard Roth das Ja-Wort.

Die ersten Ehe-Jahre wohnte das frisch vermählte Paar bei den Brauteltern auf dem Hof Tinnemeier in Tielge, wo Heinrich Huck den Beruf des Viehhändlers erlernte. Später zogen sie dann nach Oppenwehe, wo sich Huck 1965 mit seinem Hof selbstständig machte.

Am 9. Dezember 1965 übernahmen die beiden das heutige Restaurant Moorhof, das bis weit über die Grenzen Oppenwehes und sogar über die des Mühlenkreises bekannt ist. Die einstige „Viehtränke“ von 1850 ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel, was nicht zuletzt auf den Fleiß, das Engagement und die unternehmerische Risikobereitschaft der Besitzer zurückzuführen ist. „Damals gab es hier drei Tische und 15 Stühle“, erinnert sich Heini Huck an die Anfänge der Schankwirtschaft, die innerhalb eines Vierteljahrhunderts umgebaut und renoviert wurde. 1986 wurde Heinrich Huck von der ehemaligen Lokal-Besitzerin Minna Schütte „adoptiert“, woher der korrekte Doppelname Huck-Schütte rührt. Bis zum Jahr 2008 leitete Heinrich Huck seinen Moorhof. Seit vier Jahren tritt der jüngste Sohn Heinfried Huck gemeinsam mit Schwiegertochter Birgit in die Fußstapfen des Restaurantbesitzers. Tochter Gisela und ihr Lebensgefährte Gerold Langhorst wohnen in Wagenfeld.

Der ganze Stolz des Jubiläumspaares sind vier Enkelkinder und ein Urenkel: Christoph, Henrik, Sabrina sowie Manuela und ihr Mann Florian mit Sohn Anthony. Zur Feier werden alle Familienmitglieder kommen und im Moorhof die 50 gemeinsamen Jahre der Hucks Revue passieren lassen. Auch Freunde und Vereinskollegen von Heinrich Huck, der nicht nur Mitglied der Dehoga, bei den Rassegeflügelzüchtern, Schützen und Freunden der Heide ist, sondern auch Kreisverbandsvorsitzender der Kyffhäuser, werden zum runden Jubiläum gratulieren. · abo

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