Simone Maschmann aus Varlheide stellt ihre „Waldbären-Kollektion“ auf der weltgrößten Teddybärenmesse aus

Kuschelige Bären sind ihre Welt

Vom selbst entwickelten Schnittmuster zum fertigen Bärchen: In liebevoller Feinarbeit näht Simone Maschmann ihre kleinen Waldbären in den verschiedensten Varianten.

Varlheide - (Art) · Wer Anemone, Magnolia, Fragaria, Clematis und Corullus hört, denkt automatisch an die Vielfalt von Gartenpflanzen. Wer das Wohnzimmer von Simone Maschmann aus Varlheide betritt, wird schnell eines Besseren belehrt.

        Grüne „Waldbären“, die diese edlen Namen tragen, zieren eine aus Naturmaterialien gestalteten Ausstellungslandschaft, die die 34-jährige Bärenfreundin an diesem Wochenende auf der „Teddybär Total“, der weltgrößten Teddybärenmesse in Osnabrück, vorstellen wird.

„Eigentlich fing es mit einem ganz kleinen Stück Mohair an“, erzählt Simone Maschmann, während sie den letzten ihrer Lieblinge fertig stellt. Teddybären waren schon immer ihre Welt, ebenso ihre Liebe zur Natur und die Verarbeitung von Naturmaterialien.

„Das Handarbeiten habe ich von meiner Großmutter in die Wiege gelegt bekommen“, so Simone Maschmann, die für die Fertigung der kleinen Naturburschen in unterschiedlichen Ausführungen und Größen sich eigens einen bestimmten Grünton einstellen und schützen ließ, in dem das Mohair gefärbt wird.

Unter dem Motto „Waldbären“ verkörpern die kuscheligen Gesellen Pflanzen, Stauden, Gehölze, Kobolde und Trolle in einer Landschaft aus getrocknetem Moos, Baumstümpfen und Wurzeln. „Alles Dinge, die ich in der Natur gefunden habe.“

Rund eine Woche benötigt Simone Maschmann für die Herstellung eines Bären. In liebevoller Kleinarbeit entwickelt sie zunächst das Schnittmuster, bevor dann endlich geschnitten, genäht und die Bären mit Schafwolle und Mohairschur gefüllt werden. „Bären sind mein ein und alles,“ gibt die Ehefrau eines Landschaftsgärtners zu, der die Naturliebe mit ihr teilt.

Jäckchen, Blütenhüte und Schlingpflanzen, die die Schmuckbärchen zieren, fertigt die junge Varlheiderin ebenfalls selbst, denn Filzen kann sie auch. Seit sie vor sechs Jahren einen Bärenmacher-Lehrgang besuchte, kreisten ständig neue Ideen und Vorstellungen in ihrem Kopf. Über die Jahre fand sie zu ihrem eigenen Stil. Zwanzig Waldbären hat sie innerhalb eines Jahres in jeder Minute ihrer knapp bemessenen Freizeit gefertigt, die sie heute und morgen auf der Messe in Osnabrück unter ihrem Künstlernamen „Ursa Minor“ ausstellen wird. „Das heißt übersetzt: die kleine Bärin“, verrät sie.

In diesem Jahr werden rund 250 internationale Aussteller dem Publikum ihre neuesten Kreationen präsentieren. „Da muss man sich schon was Außergewöhnliches einfallen lassen, um sich von den anderen Ausstellern abzusetzen“, weiß Simone Maschmann. Mit ihren bärigen Waldgenossen und der naturbelassenen rund zwei Meter langen und 70 Zentimeter breiten Ausstellungslandschaft gelingt ihr das bestimmt.

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