Prototyp des Freeway-Cups in außergewöhnlichem Design

Ein Kunstwerk aus Guss

Aushängeschild für den Mühlenkreis: Stephan Rabbe übergab den schwergewichtigen Prototyp des Freeway-Cups im Beisein von Rainer Ern, Kai Büntemeyer und Heinz-Dieter Holsing (hinten, v.l.) an Landrat Dr. Ralf Niermann.

Rahden - (Art). Er hat ein außergewöhnliches Design und ist gute 20 Kilogramm schwer. Der Prototyp des Pokals für den Freeway-Cup, der am 15. und 16. Januar in der Lübbecker Kreissporthalle ausgespielt wird. Außergewöhnlich und durch seine Form untrennbar mit dem Mühlenkreis verbunden, wurde er im Hause Kolbus an Landrat Dr. Ralf Niermann übergeben.

Stephan Rabbe, Auszubildender der Rahdener Buchbindemaschinenfabrik, hatte die ehrenvolle Aufgabe, das vom Künstler Rainer Ern geschaffene Originalkunstwerk in Guss abzubilden.

Der Freeway-Cup lockt jedes Jahr die besten U16-Fußballmannschaften Deutschlands an den Rand des Wiehengebirges. In der Lübbecker Kreissporthalle wird am 15. und 16. Januar 2011 erneut der inoffizielle Deutsche Meister gesucht. Für die zwölfte Auflage des Turniers haben sich die Organisatoren wieder pfiffige Neuerungen ausgedacht, um den Wettbewerb noch attraktiver zu machen. Neben einem eigens komponierten Turniersong und der Schaffung eines Maskottchens sollte daher auch der neue Siegerpokal für den besten Fussball-Bundesliga-Nachwuchs des Freeway-Cups auffällig und bedeutsam ausfallen und somit zu einem außergewöhnlichen Siegessymbol werden.

„Die Mühlenkreis-Skulptur, die bereits an verschiedenen Standorten ein Aushängeschild für den Mühlenkreis ist, schien uns hierfür wie geschaffen“, so Udo Redeker vom Organisationsteam. „Es ist für eine Form von Arbeit, die besonderen Spaß gemacht hat“, so Kai Büntemeyer, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. „Wenn aus unterschiedlichen Parteien so etwas Großes entsteht, wirkt sich das positiv auf das Gemeinwesen aus. Und wir freuen uns, dass wir unseren Teil dazu beitragen können.“ Neben dem schwergewichtigen Prototyp wird in einer leichteren Kleinstserie der Pokal für die ersten vier Siegerplätze bei Kolbus gefertigt.

Dass Ausbildungsleiter Heinz-Günter Homann das Projekt bei Stephan Rabbe in gute Hände gelegt hatte, war bei der Pokalpräsentation nicht zu bestreiten. Der 18-Jährige aus Barver, der bei Kolbus eine Ausbildung zum Technischen Modellbauer für Gießereimodellbau absolviert, zeigte sein Geschick und bisher erworbenes fachliches Können. Rabbe fertigte zuerst nach der Vorlage von Rainer Ern ein Holzmodell für den Abdruck der Gussform. Ein gutes Auge und das richtige Gefühl für Proportionen ließen die „verkleinerte“ Version der ansonsten bis zu 3,50 Meter großen Skulptur entstehen. „So etwas nachzubauen, ist nicht einfach“, lobte Ern die Arbeit des Auszubildenden. „Das Unikat des schwergewichtigen Wanderpokals bleibt bis zur nächsten Siegerehrung beim Veranstalter, die Besten erhalten zur Erinnerung an den Turniersieg eine leichtere Variante für ihr Reisegepäck“, so Turnierchef Heinz Dieter Holsing.

Auch Landrat Dr. Ralf Niermann zollte dem Organisationsteam Respekt. „Der Pokal ist ein weiteres Zeichen dafür, dass hier großes Engagement für die Region gezeigt wird.“ Niermann und Büntemeyer erinnerten daran, dass das Organisationsteam im vergangenen Jahr mit dem regionalen Förderpreis ausgezeichnet worden war, mit dem die Interessengemeinschaft Standortförderung unter dem Motto „Leistung macht Laune“ seit 1996 alle zwei Jahre Personen, Unternehmen, Vereinigungen oder Institutionen ehrt, die sich um den Mühlenkreis verdient gemacht haben.

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