Jugendwehr Drohne-Dielingen gewinnt Spiel ohne Grenzen

Feuerwehrnachwuchs lässt sich den Spaß nicht verderben

Elias Nordhoff nahm aus den Händen von Kreisbrandmeister Michael Schäfer den Siegerpokal in Empfang. - Foto: Fischer

Stemwede - Beim zweiten Kreiswettbewerb in diesem Jahr meinte es Petrus nicht gut mit dem Feuerwehrnachwuchs aus dem Mühlenkreis. Bei regnerischem Wetter wurde das Spiel ohne Grenzen auf dem Sportplatz des SV Minden-Bölhorst/Häverstädt ausgetragen. Doch die Mädchen und Jungen zeigten eindrucksvoll, dass sie nicht aus Zucker sind. Rund 200 Nachwuchsblauröcke und ihre Betreuer waren mit großem Elan bei der Sache und bewiesen Teamfähigkeit und ihr Geschick bei den sechs Spielstationen.

Die Spaghetti muss in die Makkaroni: Beim Nudelspiel war viel Geschicklichkeit gefragt. - Foto: Fischer

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt und seine beiden Stellvertreter Sonja Mehnert und Sebastian Gongoll waren vom Eifer der Teilnehmer überaus beeindruckt. So gab es für jede Gruppe als kleine Entschädigung zwei Tüten Süßigkeiten. Die Jugendfeuerwehr Minden-Bölhorst hatte als Ausrichter des Kreiswettbewerbes unter Leitung von Jugendfeuerwehrwart Paul Dargel und mithilfe der aktiven Kameraden tolle Spiele aufgebaut und auch für eine gute Organisation gesorgt. Langeweile kam an den Spielstationen nicht auf. Die jeweils sechs Jugendfeuerwehrmitglieder mussten an einer Station zwei zusammengebundene Golfbälle in Richtung einer Leiter mit drei Sprossen werfen. An diesen Sprossen musste sich das Band mit den Golfbällen eindrehen und durfte nicht herunterfallen. Je niedriger die Sprosse war, desto mehr Punkte gab es. Viel Geschick war beim Nudelspiel gefragt. Jeweils zwei Teilnehmer mussten entweder eine Spaghetti oder eine Makkaroni in den Mund nehmen und dann ohne Hilfe der Hände die Spaghetti in die Öffnung der Makkaroni einführen.

Die richtige Menge an Wasser einzuschätzen war bei der nächsten Station gefragt. Verschiedene Strahlrohre mussten mit Wasser gefüllt werden. Es sollte möglichst eine Menge von 2,7 Litern in einen anderen Wasserbottich gefüllt werden. Beim Kistenspiel mussten die Teilnehmer mithilfe von Kisten in kürzester Zeit eine bestimmte Strecke zurücklegen, ohne von den Kisten zu fallen. Hier war insbesondere Teamfähigkeit gefragt, weil jeder auf den anderen angewiesen war. Schrauben mit verschiedenen Gewinden galt es bei einem weiteren Spiel möglichst schnell auf Stangen zu schrauben.

Ein Wasserspiel durfte bei dem schlechten Wetter natürlich auch nicht fehlen. So musste Wasser mit Schwämmen transportiert und in einen A-Saugschlauch gefüllt werden. Je mehr Wasser im Schlauch war, umso mehr Punkte erzielten die Teams. Am Ende waren alle 29 Gruppen froh, als sie die Spielstationen absoviert hatten und sich im Trockenen unterstellen konnten.

Schon während der Veranstaltung waren Kreisbrandmeister Michael Schäfer und seine Stellvertreter Thomas Podschadly und Gerhard Lohmeier vor Ort und lobten den tollen Einsatz der Kinder und Jugendlichen. Aufgrund der Wetterlage waren bei der Siegerehrung nicht mehr alle Gruppen dabei, weil sie schon vorher die Heimreise angetreten hatten. Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt hatte hierfür volles Verständnis. Er dankte allen Gruppen für die zahlreiche Teilnahme.

Ganz schön knifflig: Bei einem der Spiele ohne Grenzen galt es, Schrauben möglichst schnell auf Gewinde zu schrauben. - Foto: Fischer

Die siegreiche Gruppe war allerdings noch da und konnte den Wanderpokal in Empfang nehmen. Wie schon beim ersten Kreiswettbewerb ging der erste Platz nach Stemwede. Die Jugendfeuerwehr Drohne-Dielingen konnte dieses Mal am meisten Jubeln. Elias Nordhoff nahm aus den Händen von Kreisbrandmeister Michael Schäfer den Siegerpokal in Empfang. Die Siegergruppe erreichte 963 Punkte. Mit 957 Punkten folgte auf dem zweiten Platz die Jugendfeuerwehr Minden-Dützen. Mit nur einem Punkt weniger platzierte sich die Jugendfeuerwehr Rahden 2 auf dem dritten Platz. Besonders spannend wurde es, als der Viertplatzierte verlesen wurde, denn er ist Ausrichter des Wettbewerbes im nächsten Jahr. Die Jugendfeuerwehren müssen 2017 erneut nach Minden fahren, denn die Jugendwehr Minden-Haddenhausen/Stadt Mitte ist dann Ausrichter des Spiels ohne Grenzen. Der Pokal für die jüngste Gruppe ging mit einem Durchschnittsalter von 11,25 Jahren an die Jugendfeuerwehr Espelkamp 3.

Das Orientierungswandern ist am 1. Oktober der letzte Kreiswettbewerb in diesem Jahr. Gastgeber ist nach 1989 zum zweiten Mal die Jugendfeuerwehr Drohne-Dielingen. 

tf

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