FDP-Landtagsabgeordneter schaltet sich in Diskussion ein

„Kreisverkehr ist die bessere Variante“

Oppendorf - In die Diskussion um die Verkehrssicherheit an der Kreuzung Rahdener Straße/Twiehauser Straße/Oppendorfer Straße in Oppendorf hat sich jetzt auch der FDP-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Verkehrskommission im OWL-Regionalrat, Kai Abruszat, eingeschaltet.

„In den Jahren 2004 bis 2011 ereigneten sich an der Kreuzung zahlreiche Verkehrsunfälle mit erheblichen Personen- und Sachschaden. Der Handlungsdruck ist immens“, zeigt Abruszat die Notwendigkeit auf, die Kreuzung zu entschärfen.

Die Unfallkommission des Kreises Minden-Lübbecke hatte in der Vergangenheit bereits für die Umsetzung umfänglicher Beschilderungs- und Markierungsmaßnahmen gesorgt. Zudem wurde der Landesbetrieb Straßen NRW gebeten, mögliche Umgestaltungen des Knotenpunktes durch einen Kreisverkehrsplatz oder eine Lichtsignalanlage zu prüfen. Dieser hatte daraufhin den Bau einer Vollsignalanlage für 2013 angekündigt (wir berichteten).

„Eine Ampelanlage ist mit Blick auf die Kosten gewiss eine nachvollziehbare Lösung. Ein Kreisverkehr ist aber definitiv die bessere Variante“, ist Abruszat überzeugt.

Unterstützung erhält Abruszat dabei vom Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Stemwede, Wolfgang Fricke, der mit dem Landtagsabgeordneten der Liberalen die Angelegenheit erörterte.

Um den Bau eines Kreisverkehrsplatzes zu realisieren regt Kai Abruszat an, mit dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landesbetrieb einerseits und dem Kreis Minden-Lübbecke andererseits zielführende Gespräche zu suchen.

„Zwar ist grundsätzlich das Land NRW als Straßenbaulastträger der L 769 federführend. Es besteht aber auch die Möglichkeit, im Wege einer Vereinbarung zwischen dem Land und dem Kreis aus dieser Straßenbaumaßnahme ein kommunales Vorhaben werden zu lassen. Möglicherweise wäre dann ein solches Bauvorhaben über das Förderprogramm des kommunalen Straßenbaus zu realisieren“, so Kai Abruszat.

„Zu kommunalem

Vorhaben machen“

„Es gibt aus der Praxis bereits Beispiele, bei denen solche entsprechende Vereinbarungen zwischen dem Landesbetrieb und einer Kommune erfolgreich umgesetzt werden konnten“, so Abruszat weiter.

Sofern ein solches Modell für das Vorhaben in Stemwede zum Tragen komme, werde er sich, so Abruszat weiter, als Vorsitzender der Verkehrskommission im Regionalrat für eine derartige Lösung einsetzen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Werner krönt Leipzigs Premiere: Sieg bei Tottenham Hotspur

Werner krönt Leipzigs Premiere: Sieg bei Tottenham Hotspur

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Bomben, Kälte, Hunger: Syrien erlebt neues Flüchtlingsdrama

Bomben, Kälte, Hunger: Syrien erlebt neues Flüchtlingsdrama

Das BMW 2er GranCoupé im Test

Das BMW 2er GranCoupé im Test

Kommentare