Zwischen Pr. Ströhen und Wagenfeld

Schwerer Unfall auf der B239

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Schwerer Unfall auf der B239

Preußisch Ströhen/Wagenfeld - Von Anja Schubert. Drei Verletzte, drei beschädigte Wagen und ein lädiertes Feuerwehrfahrzeug – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstagmittag auf der B 239 zwischen Pr. Ströhen und Wagenfeld ereignete. Auf der Fahrt zum Unfallort wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr Wagenfeld stark in Mitleidenschaft gezogen.

Um 11.55 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wagenfeld zur Rahdener Straße (niedersächsischer) gerufen. Auf dem Weg zum Einsatzort kollidierte rund 200 Meter vor der Unfallstelle ein VW Polo mit einem Einsatzfahrzeug der Wagenfelder Wehr, als dieses an dem entstandenen Rückstau auf der linken Spur vorbeifuhr. Aus dem Stau scherte ein 52-Jähriger aus Barver mit seinem VW Polo plötzlich aus und kollidierte mit dem von hinten mit Blaulicht und Martinshorn herannahenden Einsatzfahrzeug. Der Polofahrer kam vorsorglich ins Krankenhaus. Das Einsatzfahrzeug wurde stark beschädigt, am Polo entstand Totalschaden.

Beim eigentlichen Unfall, der sich auf nordrheinwestfälischer Seite ereignet hatte, waren zwei Fahrzeuge aus Richtung Rahden kommend kollidiert, als ein VW Caddy links in eine Hofeinfahrt abbiegen wollte und ein VW Touran zum Überholen ansetzte. Der Caddy schleuderte durch den Aufprall in einen Vorgarten und durchbrach einen Zaun. Der Touran prallte mit der Front gegen einen Baum. Sowohl der 76-jährige Touran-Fahrer aus Bremen als auch die 56-jährige Fahrerin aus Rahden wurden verletzt in die Krankenhäuser nach Sulingen und Diepholz transportiert. „Bei Alarmierungen im Grenzgebiet kann es passieren, dass ein Notruf in der Diepholzer Leitstelle und nicht in Minden aufläuft“, so Wagenfelds Ortsbrandmeister Amon Windhorst, der die Gesamteinsatzleitung hatte.

Drei Verletzte bei Unfall auf B239

„Im Notfall kann man besser mit zu vielen Einsatzkräften als mit zu wenigen vor Ort sein“, unterstrich Pr. Ströhens Zugführer und stellvertretender Rahdener Wehrführer Reiner Langhorst, der ebenfalls vor Ort war. 30 Minuten nach dem Erstunfall, um 12.25 Uhr, erhielten die Einsatzkräfte des Löschzugs Pr. Ströhen und des Löschzugs Rahden (mit zweiter Schere) über die Polizei die Alarmierung unter dem Stichwort „eingeklemmte Person“. Auch Polizei und Rettungsdienst wurden von nordrhein-westfälischer Seite angefordert. Während der Löschzug Rahden und der Rettungsdienst ihren Einsatz auf der Anfahrt abbrechen konnten, unterstützten die Mitglieder des Löschzugs Pr. Ströhen (durch Absperrung der B 239 Richtung Wagenfeld) und die Polizei die niedersächsischen Kollegen.

Insgesamt waren die Feuerwehr Wagenfeld mit 23 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort, der Löschzug Pr. Ströhen zudem mit 13 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen. Seitens des Rettungsdienstes waren drei Transportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie vier Streifenwagen im Einsatz. An den Personenkraftwagen entstand erheblicher Sach- beziehungsweise Totalschaden. Der Gesamtschaden beider Unfälle beläuft sich Angaben der Polizei zufolge auf rund 24 000 Euro. Die drei Autos wurden abgeschleppt. Die B 239 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten für rund zwei Stunden voll gesperrt.

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