Gerüchte bei FWG

Alte Bekannte an der Spitze der Liste

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Kreiszeitung Syke

Rahden - Von Kai PröpperDas Gerücht, die FWG Rahden verspreche neuen Gesichtern in ihrer Runde einen besonders guten Platz auf ihrer Reserveliste, während gestandene Mitglieder nach hinten rutschen, ging seit Wochen in Rahden um.

Zwar eher im Tempo eines Schwelbrandes als eines Lauffeuers, aber es ging um. Bei der Wahlversammlung am Sonntag war von ungewöhnlichen Absprachen oder geheimen Versprechungen nichts zu merken. Die Freien Wähler stimmten mit teilweise knappen Ergebnissen ab. An der Spitze der Liste stehen jetzt mit Hermann Kröger, Carsten Zimmermann und Doris Bölk drei bekannte FWG-Kommunalpolitiker, gefolgt von den zwei Neulingen Dieter Sprado und Adelgund Schmidt-Tschech.

Deren Kandidatur kommt nicht unerwartet, dürfte aber mit Blick auf die vergangenen Monate so manchem Rahdener Politiker überhaupt nicht schmecken.

Mit ihrem Autokratie-Vergleich hat die FWG als Reaktion auf Bernd Hachmanns Äußerungen bei der CDU ziemlich weit ausgeholt. Ein bisschen zu weit, denn der Weg vom Autokraten zum Diktator ist kurz. Genau so wie der vom „pöbeln“ zum „kritisieren“ – und diesen ist die FWG für sich gegangen.

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