Fantastische Rundumsicht in 92 Metern Höhe / Strohpyramide begeisterte die kleinen Kleifestbesucher

Kleifest lockte aufs Stoppelfeld

Viel Spaß hatten die kleinen Kleifestbesucher auf der eigens errichteten traditionellen Strohpyramide. Klettern, Springen und eine zünftige Strohschlacht standen auf dem Programm. Fotos: Mühlke

Dielingen - (hm) n In luftiger Höhe mit einer fantastischen Rundumsicht und bei herrlichem Sommerwetter haben sich am Sonnabend Jung und Alt zum traditionellen Kleifest auf dem Dielinger Klei getroffen.

Einmal mehr stellten die Familien Hesekamp und Röbker ihre abgeernteten Ackerflächen zur Verfügung, damit die Dielinger Runde zum gut organisierten Kleifest einladen konnte. „Dies ist ein Fest von Bürgern für Bürger“, so der Vorsitzende der Dielinger Runde, Udo Stagge. „Das Kleifest ist eine schöne Gelegenheit, mit Leuten zu klönen, die man sonst nicht alle Tage trifft, oder mit alten Nachbarn Erinnerungen auszutauschen.“

Zum neunten Mal war der 92 Meter hohe „Hausberg“ nicht nur Treffpunkt der Dielinger sondern auch Besucher aus der Umgebung, die die Aussicht nutzten, um das Feuerwerk des Dümmerbrandes einmal aus anderer Perspektive zu genießen.

Neben Bratwurstbude und Bierwagen waren auch die „Weinfreunde Dielinger Klei“ mit von der Partie. Sie konnten in diesem Jahr allerdings keinen Wein aus heimischer Ernte anbieten. „Unser Dielinger 2008 war leider schon im Februar ausverkauft. Das lag zum Einen an der nicht so ertragreichen Ernte im vergangenen Jahr, zum Anderen aber auch daran, dass viele den Dielinger Wein zu schätzen wissen“, erklärte Friedrich Fieseler von den Kleiwinzern. Die neun Hobby-Weinbauer beschäftigen sich seit 2003 mit dem Anbau edler Trauben in heimischen Gefilden.

Ein weiteres süffiges Getränk präsentierten die „Uniao Portuguesa de Dielingen“. Hier wurde Wermut mit Bier gemischt und als „Portugiesischer Schmutz“ angeboten. Landestypische Leckereien aus Portugal, wie Kroketten mit Fleisch oder Fisch gefüllt, rundeten das kulinarische Angebot an diesem Stand ab.

Auch die kleinen Kleifestbesucher hatten jede Menge Spaß. Im Vorfeld hatte Wilfried Schmudde die Strohpyramide aufgebaut, die sich schon seit Jahren als beliebter Treff bei Kindern und Jugendlichen bewährt hat.

Hier konnte nach Belieben geklettert und gesprungen werden, und bei einer zünftigen Strohschlacht blieb so mancher gelbe Halm in den Kinderhaaren hängen.

In den Anfangsjahren wurde das Kleifest, das etwa 500 bis 600 Besucher jedes Jahr anlockt, musikalisch noch mit einem Kassettenrecorder unterhalten. Inzwischen sind Live-Musik oder heiße Rhythmen, vom Discjockey aufgelegt, fester Bestandteil des Festes.

In diesem Jahr legte DJ Schröder aus Damme auf und sorgte dabei mit grandiosen Lichteffekten für Stimmung bei den Gästen. Damit die Stoppeln auf dem Acker beim Tanzen nicht stören, hatte Gerd Schomäcker das Feld zuvor durchgemulcht.

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