Feuerwehr gestern in der Grundschule

Kinder in heller Aufregung

„Vermummt“: Die beiden Atemschutzträger wollten den Kindern der Haldemer Montessori-Grundschule auch Ängste vor ihrer Kluft aus Hose, Jacke, Helm und technischem Gerät nehmen.

Haldem - (ges) · Obwohl die 196 Mädchen und Jungen der Montessori-Grundschule Haldem wussten, dass es sich um keinen ersten Einsatz handelt, empfingen einige Kinder die Feuerwehr doch mit gemischten Gefühlen.

       Nachdem Mitglieder der Löschgruppe gestern Vormittag den Kunstraum der Haldemer Grundschule mit einer Nebelmaschine „verraucht“ hatten, löste  Hausmeister Hartwig Lampe Alarm aus. Wenig später stand die Haldemer Wehr mit ihrem HLF 20/16 und dem mit Rettungsschere und Spreizer ausgestatteten Vorausrüstwagen auf dem Schulhof. Um den Einsatz möglichst realitätsnah wirken zu lassen und die Gefährlichkeit deutlich zu machen, durchsuchten Oliver Schwettmann und Heiner Klenke den Kunstraum und öffneten die Fenster, damit der künstliche Rauch abziehen konnte.

Nach dem „Ernstfall“ leisteten Katharina Gralla, Torsten und Andre Fischer, Dennis Henke, Heiko Mützel, Niclas Kreyenhagen und die beiden genannten Atemschutzträger kindgerechte Brandschutzerziehung und -aufklärung. An verschiedenen Stationen erhielten die ausgesprochen interessierten Kinder einen Überblick über die technische Ausstattung der Löschgruppe, freuten sich, wen n sie selbst ein Strahlrohr halten durften, stellten viele Fragen, die die Aktiven bereitwillig beantworteten und nutzten ausnahmslos die Möglichkeit, auch einen Blick ins Innere der Fahrzeuge zu werfen. Natürlich kamen auch pädgogische Aspekte nicht zu kurz. „Kennt ihr eigentlich die Aufgaben der Feuerwehr?“, wollte Schulleiterin Martina Weiffen-Flore von den Kindern wissen. Dass neben dem Löschen von Bränden auch Retten, Bergen und Schützen zu den Schwerpunkten einer Wehr gehören, wussten auf Anhieb nur wenige. Seit gestern wissen es aber alle.

Die Löschgruppe weilte zum ersten Mal zur Brandschutzerziehung in der Montessori-Grundschule. Der Einsatz wird aber nicht der letzte gewesen sein. „Wir wollen künftig jedes Jahr wiederkommen, natürlich in Absprache mit der Schulleitung“, zog Torsten Fischer ein positives Fazit. Ganz uneigennützig sieht der Haldemer Jugendfeuerwehrwart den gestrigen Einsatz übrigens nicht: „Eine gute Möglichkeit der Nachwuchswerbung.“

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