Warum Schufti einen so merkwürdigen Wunschzettel schreibt und wie sich alles später aufklärt

Kinder hatten viel „Aufregung im Weihnachtsland“

Wichtel und Rentiere haben allerlei Instrumente, die bei „Kling, Glöckchen“ richtig schön Krach machen. Gitarre dazu spielt Bianca Schäfer, die das Stück mit den Kindern einstudiert hat.

Rahden - WEHE (km) · Die 24 Mädchen und Jungen aus den beiden Kindergärten in Wehe und Tonnenheide waren am Sonnabend gut drauf. Mit Begeisterung präsentierten sie Eltern, Großeltern, Geschwistern und Nachbarn die „Aufregung im Weihnachtsland“. Sie blieben dabei oft ganz „cool“, selbst wenn an der unterschiedlichen Stimmkraft bei den Solo-Passagen auch mal deutlich wurde, wer Lampenfieber hatte und wer nicht.

Zu Beginn war ein wenig „Mallorca-Feeling“ in der Alten Sporthalle in Wehe zu spüren. Plätze wurden schon mal mit Jacken reserviert, damit die Omas später nicht stehen mussten. Eine vielleicht weise Entscheidung, reichte der Sitzplatz auf den Biertisch-Bänken doch nicht für alle aus. Weit mehr als 200 Zuschauer drängten sich in der Halle, um dem von der Gesundheitspädagogin Bianca Schäfer mit den Kindern in zehn Einheiten zu je einer Stunde einstudierten Musical zu lauschen. Die drei- bis sechsjährigen Kinder hatten sich gut vorbereitet. Wo mal das richtige Wort fehlte, half Bianca Schäfer aus.

In der Geschichte ging es um Aufregungen rund um den Weihnachtsmann und dessen Frau. Ausgerechnet der letzte Wunschzettel, den er abarbeiten wollte, bereitete ihm Kopfzerbrechen. Weder seine Frau, noch Nora, Kalle, Konrad Kandis und andere können die Zeichnung darauf deuten.

Auf seinem Weg durch die Werkstätten im Weihnachtsland, dort wo die Geschenke für Kinder hergestellt werden, passieren dann allerlei merkwürdige Dinge. So explodiert die Bonbon-Maschine von Konrad Kandis. Nachdem sie anfänglich noch (echte, für die Kinder) Süßigkeiten ausgespuckt hatte wie Bonbons, Lutscher, Lakritze oder Schokolade, ergießt sich die Schokolade plötzlich über den Weihnachtsmann (dargestellt mit einer braunen Wolldecke).

Und der Weihnachtsmann, der sich eine Erkältung zugezogen hat, soll von seiner Frau Tee mit Honig, viel Honig, bekommen. Doch den spuckt der Weihnachtsmann aus, weil der Honig stark mit Pfeffer versetzt ist.

Doch am Ende, wie sollte es anders sein, klärt sich alles auf. Eine kleine schwarze Gestalt taucht auf, wird ergriffen. Sie sagt, was die Zeichnung bedeuten soll und warum es so viel Aufregung im Weihnachtsland gegeben hat. Er, nämlich Schufti, sei das auf dem Bild. Vor 55 Jahren habe er einen Wunschzettel geschrieben, doch der Erfolg habe sich nicht eingestellt. Deshalb habe er sich all die Aufregungen für den Weihnachtsmann einfallen lassen. Und der hat eine Idee. Weil er wegen seiner Erkältung nicht so recht die Kinder beschenken kann, soll das Schufti zusammen mit den Wichteln und den Rentieren übernehmen. Und so, erklärte Bianca Schäfer, kann es schon mal vorkommen, dass nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt.

Zwischen den kurzen Textpassagen wurden immer wieder weihnachtliche Lieder gesungen. Bei „Kling, Glöckchen“ wurden Rasseln, Schellen und Klappern vorgekramt und ohrenbetäubender Lärm gemacht. „In der Weihnachtsbäckerei“ war dann schon viel ruhiger. Dann wurde noch ein wenig getanzt mit den Wichteln und den kleinen Rentieren. Ganz zum Schluss wurden die klatschenden Besucher mit „We wish you a merry Christmas“ zum Kaffee trinken, Kuchen und Kekse essen in die beiden Kindertageseinrichtungen verabschiedet. Eine kleine Gruppe brach nach Tonnenheide auf, die große blieb (wenn auch zumeist auf sehr niedrigen Sitzen) in Wehe.

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